Diesmal mit Garda // Zeitgenössische Schweizer Tanztage // King Arthur // Mann stress mich nicht

 

Wir befinden uns im Jahre 2013 n. Chr. Ganz Baden ist von den Narren besetzt. Ganz Baden? Nein! Ein paar von unbeugsamen Nicht-Narren bevölkerte Clubs, Theater und Galerien hören nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

 

Garantiert unnärrisch geht es heut Abend etwa im Great Räng Teng Teng in Freiburg zu. Die Dresdner Band Garda bietet mit ihren melancholischen Folk-Liedern das Kontrastprogramm zur Humptata-Musik. Ein elektrisierender Schlagzeug-Rhythmus, sowie rockende E- und Lapsteel-Gitarren begleiten die dynamischen, energiegeladenen Live-Auftritte. Eintritt an der Abendkasse: 8 Euro.

 

Melancholischer Folk. Foto: Garda

 

Ein jährliches Highlight im Kalender sind die Zeitgenössischen Schweizer Tanztage, die in diesem Jahr zum ersten Mal in Basel stattfinden. 19 Kompanien aus der ganzen Schweiz zeigen auf acht Bühnen die neusten Entwicklungen der Schweizer Tanzszene auf.

 

Heute Abend zeigt etwa das „Ballet Junior de Genève“ um 19 Uhr in der Kaserne Basel die Premiere von „Black Cold Burns“ zu Musik von Bob Dylan. Yann Marussich tritt um 21 Uhr im Theater Basel bekleidet mit einer mit Glasscherben gefüllten Halskrause auf. Und Alexandra Bachzetsis tanzt bei „A Piece Danced Alone“ um 22 Uhr im Museum für Gegenwartskunst eben nicht allein, sondern mit einem Doppelgänger. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Karten kosten 35 / erm. 20 CHF.

 

 

Wer Samstag keine Lust auf Heidi und Geissenpeter beim „Ball Verqueer“ hat, der kann ein paar Straßen weiter im Stadttheater Freiburg dem Fasnachtsrummel entgehen. „King Arthur“ hatte seinerzeit sicherlich nichts mit Fasnacht zu tun, sondern überlegte sich stattdessen, wie er die Sachsen schlagen und seine Geliebte Emmeline aus den Fängen des Sachsenkönigs befreien könne. Die Themen Schlacht und Krieg stehen bei Schusters Inszenierung von Henry Purcells Semi-Oper im Vordergrund. Karten gibt es zwischen 18 und 51 Euro.

 

King Arthur in der Schlacht um England. Foto: Maurice Korbel

 

Wer es zur Fasnetszeit etwas lockerer möchte, der kann im Galli-Theater bei „Mann stress mich nicht“ einen Blick in eine Frauen-WG werfen, in der drei Frauen versuchen, die komplizierte Männer-Welt zu verstehen. Karten gibt es ab 16,50 Euro bei Reservix.