An der Zollhallenstraße auf dem Güterbahnhof wächst derzeit das Studentenwohnheim Camponovo aus der Baugrube. Der Bauträger „Planen & Bauen Freiburg GmbH & Co. KG“ (P+B), der seinen Hauptsitz in St. Augustin bei Bonn hat, erstellt auf einem 8000 Quadratmeter großen Grundstück eine Bruttogeschossfläche von 14.000 Quadratmetern. 376 junge Menschen sollen in den 326 Wohnungen ab dem Wintersemester 2014 leben. Somit wäre es nach der Studentensiedlung am Seepark (etwa 1500 Wohneinheiten) und der im Vauban (etwa 600) Freiburgs drittgrößte Studi-Unterkunft. Das Investitionsvolumen liegt „deutlich im zweistelligen Millionenbereich“, wie Alfred Hildebrandt von der gleichnamigen Vermarktungsfirma auf Nachfrage erklärte. Zur Bank gehen muss P+B dabei nicht: Das Camponovo wird aus Eigenmitteln finanziert.

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Für Baubürgermeister Martin Haag war die Grundsteinlegung auch ein Meilenstein in der Freiburger Stadtbaugeschichte. „Hier am Güterbahnhof geht was – jetzt geht’s hier richtig zur Sache, das wird hier der moderne Stühlinger“, freute er sich. Geht es nach ihm, soll in dem Quartier im Freiburger Norden in den kommenden Jahren neben zahlreichen Büro- und Gewerbeflächen auch Wohnraum für bis zu 2000 Menschen geschaffen werden.

 

Auch Camponovo wird eine Mischeinheit: Das Erdgeschoss wird für Gewerbe freigehalten, gewohnt wird ab dem ersten Stockwerk. Dort soll laut P+B „eine trendige Bühne für gehobenen studentischen Lebensstil“ entstehen. Um in diesen Genuss zu kommen, müssen die Studierenden für die 23 bis 47 Quadratmeter großen Einheiten mindestens 250 Euro Kaltmiete aufbringen.

 

Text: Felix Holm/ Foto: P+B

 

Das Studenten-Wohnheim The Fizz
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