Da staunten die Passanten in der Neunlindenstraße vor wenigen Minuten nicht schlecht: Eskortiert von der Polizei stand da ein Sattelzug mit raumgreifender Fracht auf der Straße – einem alten Eisenbahnwagen, Baujahr 1953. Restauriert wurde das historische Stück in den vergangenen Wochen von dem Verein 3-Seenbahn in Kooperation mit Schülern der Carlo-Schmitt-Schule auf dem Schulgelände an der Straßburger Straße.

 

 

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Da der Güterzug nicht auf der Straße durchs Höllental in den Museumsbahnhof nach Seebrugg transportiert werden kann, wird er in diesem Moment unweit der Kantina aufs Gleis gesetzt und heute Abend zuerst nach Offenburg gezogen. Aus Rastatt kommt dann morgen eine Lok des Vereins und schleppt diesen und einen zweiten Wagen über Villingen und Titisee an seinen Bestimmungsort, wie Uwe Lipp vom Verein erzählte.

 

 

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“Früher hat man mit diesen leichten Güterzügen Stückgut schnell von Stadt zu Stadt gebracht, all das, was heute die Kurierdienste fahren”, berichtete Philipp Sucher. Auf dem Waggon wird in Seebrugg dann noch der alte Schriftzug “Stückgut Schnellverkehr” aufgetragen. “So ein Wagen eignet sich hervorragend für historische Ausstellungen, der hat ja vorne auch noch ein kleines Dienstabteil für die Bahner”, so Lipp. Der Güterzug gehört der Deutschen Bahn, die das gute Stück aber als Dauerleihgabe an den Verein gegeben hat.

 

 

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Vom 27. Juli bis zum 1. September heißt es dann oben am Schluchsee wieder “Volldampf im Hochschwarzwald”. Das volle Programm der Festwochen und alle Infos gibt es unter www.3seenbahn.de

 

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