Um ein echtes Freiburger Bobbele zu sein, müssen die Kinder im St. Elisabeth-Krankenhaus an der Dreisam zur Welt gekommen sein. Doch das ruhmreiche Krankenhaus musste schließen. Sein Name aber lebt mit der neuen Station St. Elisabeth im jüngst feierlich eröffneten Erweiterungsbau am St. Josefskrankenhaus weiter. Und dort ist gestern nur eine Stunde nach der Inbetriebnahme um 15:33 Uhr das erste neue „Bobbele“ auf die Welt gekommen. Die kleine Helene ist das Nikolauskind der Station, stolze 54 Zentimeter groß und 3.910 Gramm leicht.

 

Der stolze Vater Kirsten Galm mit Helene. Foto: RKK-Klinikum.

 

Die Entbindungsstation St. Elisabeth verfügt über vier großzügig eingerichtete Kreißsäle sowie 26 Betten und führt die große Tradition des Freiburger St. Elisabeth-Krankenhauses fort, in dem über 70.000 Babys geboren wurden. Bei der Planung der neuen Räumlichkeiten war es den Verantwortlichen ein besonderes Anliegen, alle Bereiche des Perinatalzentrums – Kreißsäle, Entbindungsstation und neonatologischer Intensivstation – direkt miteinander zu verbinden. „Unser Ziel ist es, eine von allen tragbare Balance zwischen den Wünschen und Vorstellungen der Frau und werdenden Mutter – und auch der Familie – auf Basis des aktuellen Standes der Medizin und Wissenschaft zu finden“, sagt Dr. Ulrich Lattermann, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Perinatologie.