Es war das ambitionierteste Bauvorhaben in der 83-jährigen Geschichte der Familienheim Freiburg: Die Baugenossenschaft hat jetzt ihr 12 Millionen Euro schweres Quartier „Wohnen am Sternwald“ mit fünf architektonisch anspruchsvollen Häusern samt 54 Mietwohnungen in der Wiehre fertiggestellt. Die Nullemissionshäuser, die fast Passivhausstandard erreichen, bieten zudem zukunftstaugliche Grundrisse für alle Generationen.

Visualisierung
Im Karree zwischen Quäker- und Grillparzerstraße unweit des Wiehre-Bahnhofs sind nunmehr alle Bewohner in ihre 2- bis 5-Zimmerwohnungen eingezogen. Der Vorstand um Anja Dziolloß und Werner Eickhoff hat am Sternwald ein Wohnungskonzept realisiert, das auch den demografischen Bedürfnissen entgegenkommt: Barrierefreiheit und Flexibilität bei den Grundrissen spielen hier die Hauptrollen. So ist es etwa möglich, separate Wohnbereiche für pflegende Angehörige einzurichten. Der Clou aber ist das Energiekonzept mit Solaranlage, Holzpelletsheizung und einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Dabei wurden die hohen Anforderungen des Freiburger Effizienzhaus-Standards 40, der sich am internationalen Passivhausstandard orientiert, mehr als erfüllt. Damit ist das Projekt unter den 2650 Wohnungen der Genossen das energetisch anspruchsvollste.

Das Gebäudeensemble umschließt einen Innenhof mit altem Baumbestand und weitläufigen Grünflächen, die neben den extensiv begrünten Flachdächern auch für eine gute Ökobilanz sorgen und dem Aufheizen des Wohnparks entgegensteuern. Ein Vorzeigeprojekt der zweitgrößten Freiburger Baugenossenschaft.

Text: Lars Bargmann / Foto: Familienheim

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