Die FWTM (Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH) kann sich über einen neuen Besucherrekord freuen: 35.000 Besucher strömten bei dem nasskalten Herbstwetter des vergangenen Wochenendes zu Freiburgs Genießermesse. „Die Vergrößerung der Messe mit der Öffnung der Halle 4 hat ebenfalls zu einem weiteren Schub bei den Besucherzahlen geführt, den wir so nicht erwartet hatten“, bilanziert FWTM-Geschäftsführer Klaus W. Seilnacht. Unter den 35.000 Besuchern waren auch die chilli-Mitarbeiter, deren Bilanz sehr unterschiedlich ausfällt.

 

Karlheinz Binkert, Anzeigenteam:

 

„Die Gefahr bei der Plaza Culinaria ist, in einen regelrechten Kaufrausch zu verfallen. Deswegen habe ich mich dieses Jahr selbst beschränkt und nur ein paar Gewürze gekauft. In meinen Schränken liegen nämlich noch die Sachen der letzten Jahre, die ich gekauft, aber niemals benutzt habe. Mit am besten haben mir die Kochshows gefallen, die einige unfreiwillige Comedymomente beinhaltet haben – etwa als Douce Steiner, die sonst mit Gas kocht, mit dem Induktionsherd vollkommen überfordert war.“

 

Andreas Aschenbrenner, Grafik:

 

„Eine Zigarre und ein Glas Whiskey beim Tabak Meier – das ist der Grund, warum ich jedes Jahr zu der Messe gehe. Auch das Essen beim Colombistand ist nur zu empfehlen, ich hatte geschmorte Ochsenbäckle mit Spätzle – fantastisch! Groß umgeschaut haben wir uns ansonsten nicht, dafür war das Gedränge einfach zu groß.“

 

 

Cornelia Brändle, Anzeigenteam:

 

„Ich war zum ersten Mal auf der Plaza Culinaria und der riesige Menschenandrang hat mich vollkommen überrascht. Wir mussten Freitagabend vor dem XXX Lutz parken, weil der Messeparkplatz schon komplett belegt war. Innen war dann zwar viel los, aber das hat nicht gestört. Wir haben gemütlich ein Glas Champagner getrunken, uns bei den Käseständen durchprobiert und viele Bekannte getroffen – es herrschte eine nette Wohlfühlatmosphäre.“

 

Claudia Fakler, Grafik:

 

„Ach, das war dieses Wochenende? Ganz ehrlich, die Plaza Culinaria interessiert mich nicht. Ich gehe auch nicht oft in Restaurants, sondern koche lieber zuhause. Und zehn Euro Eintritt wäre mir der Messebesuch nicht wert gewesen.“

 

Erika Weisser, Sekretariat:

 

„Ich war Sonntagabend und da herrschte leider schon Aufbruchstimmung, weil einige Händler schon sehr früh angefangen haben, zusammenzupacken. Mir gefällt der Hype um die einfachsten Lebensmittel einfach nicht. In den letzten Jahren waren es Öl und Essig, die in tausend Variationen vorgestellt wurden, dieses Jahr war es der Senf. Gibt es irgendjemanden, der wirklich diese ganzen verschiedenen Senfsorten braucht?“

 

Felix Holm, Redaktion:

 

„Mir hat es gefallen, auch wenn es leider viel zu voll war. Wir hatten unseren Sohn dabei und sind mit dem Kinderwagen versehentlich über einige Füße gerollt. Unser Kleiner war von der Messe begeistert. Hier eine Scheibe Salami, da ein Stück Schokolade oder ein Löffel Joghurt und sein Mittagessen war komplett. Er war auch der einzige, dem der Weihnachtsmarkt gefallen hat – ich finde, Kuckucksuhren und Christbaumkugeln passen nicht auf eine Genießermesse. Mein Highlight war hingegen der Stand mit schwäbischem Whiskey – außergewöhnlich, innovativ und genau das richtige für Genießer. Eine schöne Abwechslung zur Invasion der Wurststände!“