Fundstueck

 

Strohhalm, Flückiger See, Kaiser Josef Straße – es gibt Dinge, die ein Freiburger einfach nicht sagt. Nie.

 

Was noch so dazu gehört, zählt die neue facebook-Seite “Dinge, die ein Freiburger nicht sagt” auf. Vor gerade einmal zwei Wochen gegründet, zählt die Seite mittlerweile über 5.600 Anhänger und tritt damit in die Fußstapfen von “Things … don’t say”-Seiten anderer Großstädte.

 

So umfasst die facebook-Serie etwa auch schon München, Hamburg oder Berlin. Während sich die Münchner anscheinend lieber die Zunge abbeißen, als “einen Liter Bier” zu bestellen, hat der Hamburger wohl selten Gelegenheit zu einer Wegbeschreibung à la “da hinten links und dann den Berg hoch”.

 

Kleine Spitzen sind natürlich erlaubt: So ist auf der Kölner Seite zu lesen, dass die Frage “Wo geht’s denn hier nach Düsseldorf?” nicht zum Wortschatz eines Kölners gehört und die Berliner mussten für den Ausdruck “Griaß di” anscheinend erst einmal ein Übersetzungsprogramm bemühen.

 

So kann man die Seite gut dazu nutzen, in anderen Städten nicht gleich als Tourist aufzufallen. Und Freiburger Touristen sollten, wenn sie sich unter die Einheimischen mischen wollen, besser kein “rotes Würstchen mit Zwiebeln” bestellen, sich nicht damit brüsten, Jogi Löw getroffen zu haben oder sich über die sinnvollen 30er-Zonen nach 22 Uhr freuen.

 

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