Clemens Zipse strahlte: Es war eine sehr gelungene Premiere des Teatro Clombino 2012, die am vergangenen Samstag dem ausverkauftem Rund „Magic Moments“ bereitete. Rund 400.000 Euro hat sich der Teatro-Chef Zipse das famose Spiegelzelt kosten lassen. Es ist höher und riecht noch nach dem frischen Holzboden. Chilli-Chefredakteur Lars Bargmann bat Zipse nach dem donnernden Beifall zu einem Gespräch am Bühnenrand.

 

chilli: Herr Zipse, nachdem im vergangenen Jahr in Freiburg ja nicht alles so rund lief, haben Sie gezögert, das Wagnis auch 2012 wieder einzugehen?

Zipse: Ja, das habe ich. Aber meine Tochter wollte es unbedingt machen und hatte schon Künstler angesprochen, die wir noch nie hatten. Denis Remnev ist schon mit Take that aufgetreten, die Ukrainier Artisten White Gold oder auch Emilia Arata.

chilli: Für dieses und zwei weitere Jahre haben sie vom Rathaus den Zuschlag für die Gourmetshow bekommen. Werden Sie im Colombi-Park bleiben?

Zipse: Ich könnte mir auch vorstellen, das auf dem Güterbahnhofgelände zu machen, weil die Menschen besser mit dem Auto hinkommen und wir insgesamt mehr Platz haben.

chilli: Was passiert nach dem Gastspiel in Freiburg mit dem Spiegelzelt?

Zipse: Das geht erst zur Berlinale und dann fünf Monate nach Finnland.

chilli: Warum gibt es keine Versöhnung mit ihrem ehemaligen Geschäftspartner Roland Burtsche, spielt da männlicher Stolz die Hauptrolle?

Zipse: Leider ja. Dabei würden wir so gut zusammen passen: Ich will eine super Show und er will supergutes Essen. Wenn ich eine schlechte Show habe, dann leide ich, ich kann dann wirklich nicht schlafen.

chilli: Na, nach dieser Premiere, wünschen wir gute Nacht!

 

 

 

 

Einen ausführlichen Bericht von der Premiere lesen Sie morgen auf chilli-freiburg.de