Die Kunsthalle Messmer hat eine Ausstellung gestartet, die erstmals die beiden bekanntesten Künstler der österreichischen Nachkriegskunst in einer Doppelschau zusammenbringt: Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) und Ernst Fuchs (geb. 1930).
Die Ausstellung zeigt Hundertwassers graphisches Werk von seinen frühen Serien bis hin zu seiner späten Schaffensphase. Dem Besucher werden 50 selten gezeigte Leihgaben aus Privatbesitz präsentiert. In ihnen wird Hundertwassers Version einer auf Mensch und Natur bezogenen Lebens- und Kunstwelt anschaulich.

 

Hundertwasser
Es ist einige Zeit her, dass eine Ausstellung in Deutschland einen umfassenden Blick auf Ernst Fuchs’ Arbeiten ermöglicht – die Kunsthalle Messmer holt das jetzt nach: Gemälde, Pastelle und Aquarelle, Zeichnungen, Bronzen und Architekturmodelle geben einen Überblick über all seine Schaffensperioden. Möglich gemacht hat das die Kooperation mit der Fuchs-Sammlerin Cornelia Mensdorff-Pouilly, der langjährigen Muse des Künstlers.

 

Ernst Fuchs
Es liegt nahe, die beiden bekannten Künstler in einer großen Doppelschau zu zeigen, schließlich waren sie lange Zeit Weggefährten: In den 40ern lernten sie sich in der jungen Wiener Künstlerszene kennen. Fuchs gehörte zu einer Gruppe junger Künstler der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, in deren weiteren Umfeld sich auch Hundertwasser bewegte.
Bis in die 50er Jahre hinein verbrachten die beiden Künstler zahlreiche gemeinsame Aufenthalte in Paris. 1959 gründeten sie gemeinsam mit Arnulf Rainer das Pintorarium.

 

Kunsthalle Messmer, Riegel
Die Wiener Malerfürsten
bis 14. September

 

www.kunsthallemessmer.de