„Wir erwarten mehr von uns“

 

Nachdem sie zu Beginn des Jahres den Bandwettbewerb Rampe 13 gewonnen haben, nehmen sie jetzt ihr erstes Album auf. Zwischen Alltagstrott und Bandaufnahmen ist die Weihnachtszeit also auch für die Brothers of Santa Claus ziemlich stressig. Trotzdem haben Sänger Maximilian Bischofsberger und Gitarrist Bela Hagel Zeit gefunden, um mit chilli-Autorin Cathrin Pflüger über den wahren Bruder des Weihnachtsmannes, vergangene Zeiten an der KaJo und die Produktion ihres Debütalbums zu sprechen.

 

Bild: Brothers of Santa Claus.

Bild: Brothers of Santa Claus.

 

chilli: Eurem Bandnamen zufolge seid ihr alle Brüder des Weihnachtsmannes. Wer von euch könnte tatsächlich dafür durchgehen?

Maxi: Ich würde spontan sagen Simon. Der hat den vollsten Bart.

 

chilli: Der Bandname kam von eurem Sofa, das euch während der Auftritte an der KaJo begleitet hat wie der Rentierschlitten den Weihnachtsmann. Warum sieht man euch dort nicht mehr?

Bela: Wir machen das nicht mehr, weil die Songs, die wir mittlerweile als Band schreiben und arrangieren, auf der Straße nicht gut umsetzbar sind. Wir sind ja immer zu dritt aufgetreten und es wäre schwierig, den Stücken nur mit zwei Gitarren gerecht zu werden.

 

chilli: Wie läuft die Arbeit an eurem Album?

Bela: Wir stehen etwas unter Zeitdruck, weil wir in den nächsten zwei bis drei Wochen noch drei Songs schreiben müssen. Aber das werden wir schon hinbekommen.

Maxi: Das Songwriting ist mittlerweile ein sehr langer Prozess. Früher ging das noch ganz schnell, aber jetzt brauchen wir lange, bis wir mal ein neues Stück haben. Das liegt daran, dass unser Anspruch an uns selbst extrem gestiegen ist, wir erwarten mehr von uns, auch aufgrund der Erfahrungen, die wir mittlerweile gesammelt haben.

 

 

Text: Cathrin Pflüger

 

 

Weitere 3 Fragen an:

–       Judith Menner 

–       al-Sindani 

–       Quarter