Mit deutschen Texten und viel Wild-West-Flair will die Freiburger Band Neo Rodeo in der Rock‘n‘Roll-Szene durchstarten. Am 26. April ist ihr erstes Album „Mein junges und sorgloses Herz“ erschienen. Im Gespräch mit chilli-Autor Felix Gieger erzählt Leadsänger, Songwriter und Bandgründer Johannes Winter, ob ein Rodeo in Freiburg ein erklärtes Ziel der Band ist.

Neo_Rodeo

 

chilli: In euren Videos sind viele Cowboy-Klischees zu sehen. Warum?
Winter: Die Cowboy-Thematik ist etwas überspitzt – es geht uns um Freiheit. Das romantische Bild eines Reiters, der in den Sonnenuntergang galoppiert, passt gut zu unserem Denken und unserer Art. Dass wir immer einen guten Whisky dabei haben – und diesen bei Konzerten auch ausschenken –, spielt dem Klischee natürlich in die Karten.

chilli: Eure Texte handeln von Freiheit durch Trennungen und Kündigungen. Wie viel Persönliches steckt drin?
Winter: Nahezu alle unsere Lieder haben Bezug zu unserem oder dem Leben unserer Freunde. Der Track „Abrahams Bar“ beispielsweise ist entstanden, als unser Schlagzeuger in der Probe von einem Überfall auf eine Bar erzählt hat, bei dem er Zeuge geworden ist.

chilli: Wie groß ist die Chance, dass in der Green City demnächst ein richtiger Rodeo stattfindet?
Winter: Das ist kein von uns so formuliertes Ziel. Wir wollen eher den deutschen Rock‘n‘Roll gepaart mit Country-Musik mit ernsten Texten in der hiesigen Musikszene etablieren. Wenn es aber zu einem solchen Event kommen sollte, werden wir wohl nicht darum herumkommen, dort zu spielen.

CD-Release Party
24. Mai, Great Räng Teng Teng