Sie haben sich gegen 32 Nachwuchsbands durchgesetzt und sind seit Ende Februar Gewinner der Freiburger Rampe 14. Die drei Studenten der Guerilla-Hippie-Rock-Band „Peaceful Sins“, Julian Höpken, Niclas und Phillip Soddemann, haben als neue Freiburger Rampensäue Studiozeit, Auftritte bei ZMF und Kulturbörse sowie 600 Euro gewonnen. Wie sie die Konkurrenz hinter sich gelassen haben und ob das Geld schon verprasst ist, hat Höpken chilli-Autorin Tanja Bruckert erzählt.

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chilli: Die Entscheidung für euch war ziemlich eindeutig. Warum?

Höpken: Vorweg, alle Bands hatten ihre individuellen Qualitäten. Das Publikum hat uns sehr unterstützt, wir hatten wohl auch einen kleinen Heimvorteil. Und wie immer bei Wettbewerben, gehört auch das entscheidende Quäntchen Glück dazu.

 

chilli: Das hat euch 600 Euro eingebracht. Habt ihr die schon auf den Kopf gehauen?

Höpken: Sie sind auf jeden Fall schon verbucht. Wir produzieren gerade unsere erste CD, die gedruckt werden will. Außerdem planen wir eine CD-Release-Party, da kommt so ein Geldsegen gelegen. Unsere Platte ist noch kein richtiges Album, sondern eher eine EP, mit der wir auf uns aufmerksam machen wollen.

 

chilli: Geht’s mit der ersten eigenen Platte auch auf Tour?

Höpken: Eine Tour ist noch nicht geplant. Wir freuen uns natürlich immer live zu spielen, mal sehen was noch kommt. Doch bei uns allen steht im Oktober erstmal das Studium an. Uns ist es wichtig, eine Ausbildung zu haben, falls es mit der Musik nicht klappen sollte. Dennoch ist die Musik Plan A und das Studium Plan B.