Nachdem im Sommer knapp 400.000 Badende in die Freibäder der Regio Bäder GmbH geströmt waren – und damit trotz des gefühlten Nicht-Sommers fast 30.000 mehr als im Vorjahr –, locken nun Westbad, Haslacher Hallenbad, Faulerbad, die Bäder in Lehen und Hochdorf und natürlich auch das Keidel-Mineral-Thermalbad Schwimm- und Wellnessfans. Insgesamt 881.000 Eintrittskarten wurden im vergangenen Jahr im Freien und unterm Hallendach vorgezeigt, 200.000 davon allein im Westbad.

 

Damit ist das Westbad – übrigens zwischen Basel und Karlsruhe tatsächlich das einzige Hallenbad mit einer 50-Meter-Bahn – im Winter der Besuchermagnet unter den Bädern. Und das wird auch am 1. und 2. Dezember wieder so sein, wenn dort die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters ausgetragen werden und rund 1000 Schwimmer aus der ganzen Bundesrepublik, aber auch aus Frankreich und der Schweiz ins kühle Nass steigen.

 

Freiburgs größtes Sportbad war im vergangenen Jahr nach einer 21-monatigen Modernisierung mit neuer Fassade, Heizung und Beleuchtung, neuen Startblöcken, Böden und Umkleidekabinen im April feierlich wiedereröffnet worden. Stolze zehn Millionen Euro hatte die Stadtwerke Freiburg Bäder GmbH investiert. „Das Westbad ist exzellent für Leute, die wirklich sportlich schwimmen wollen“, sagt Stadtbau-Sprecherin Anke Engelke. Sportlich geht es etwa bei den Wasserballern des SSV Freiburg zu, die im Westbad trainieren und spielen, oder auch beim Unterwasserrugby des 1. Tauchclubs Freiburg, der ebenfalls im Westbad auf Korbjagd auf dem Beckenboden geht. Nicht nur die Bademeister sind gespannt, ob das Westbad im laufenden Jahr einen Besucherrekord brechen kann.

Text: Lars Bargmann / Fotos: Regio Bäder GmbH