Abnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum „Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen“ am 18. Mai um 19 Uhr im Kultur & Bürgerhaus in Denzlingen.

 

Interessierte haben die Möglichkeit sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue  Behandlungsmethoden bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose zu informieren. Die im Freiburger St. Josefskrankenhaus und im Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch tätigen Gelenkspezialisten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie und Oberarzt Dr. Mike Oberle sowie der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberger stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung. Dabei soll auch kritisch diskutiert werden in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind.

 

Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie

Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie

 

Über- und Fehlbelastungen von Gelenken können zu Veränderungen an Knochen, Sehnen und am Gelenkknorpel führen. Eine häufige Folge davon: Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Immobilität, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.

 

Zu den häufigsten Indikationen gehören die Arthrose, das schmerzhafte Schultersyndrom oder Sportverletzungen wie der Tennis- bzw. Golferellenbogen, der Fersensporn oder eine schmerzhafte Schädigung der Achillessehne. Insgesamt kennt man in der Medizin bis zu vierhundert verschiedene Krankheiten, die mit Gelenkschmerzen einhergehen. Das lässt bereits erahnen, wie komplex die Fahndung nach den Ursachen ist. Eine genaue Diagnose ist jedoch unerlässlich, um die Beschwerden wirksam behandeln zu können.

 

Oberarzt Mike Oberle

Oberarzt Mike Oberle

 

Am häufigsten betroffen sind die Gelenke, die im Alltag am stärksten strapaziert werden. Haben konservative Behandlungs- Therapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen bei der Behandlung von Knie, Hüft- Fuß- oder Schultergelenkschmerzen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung.

 

„Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt werden“, betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei.

 

PD Christian Weißenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie

PD Christian Weißenberger, Leiter des Zentrums für Strahlentherapie

 

„Patienten, bei denen eine medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führt, können von der therapeutischen Wirkung moderner Strahlenmedizin profitieren“, betont PD Dr. Christian Weißenberger. Die unmittelbar schmerzlindernde Wirkung der im Vergleich zur Tumorbehandlung deutlich niedrigeren Dosen basieren vor allem auf der Auslösung antientzündlicher Reaktionen im bestrahlten Gebiet verbunden mit einer Hemmung oder Modulation von Autoimmunprozessen.

 

Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-00).

 

Bilder: Zentrum für Strahlentherapie / RKK Klinikum