Der 21. März ist seit 1966 der „Welttag gegen Rassismus“. Trauriger Hintergrund: Sechs Jahre zuvor hatten sich Demonstranten im südafrikanischen Sharpeville versammelt, um gegen die Apartheids-Regierung zu demonstrieren. Die Polizei schoss in die friedliche Menge und tötete 69 Menschen. In diesem Jahr begeht Freiburg zum ersten Mal diesen Welttag – mit Vorträgen, Workshops, Filmen und Aktionen.

 

In der Volkshochschule zeigt das Bündnis Aktiver Fußballfans eine Ausstellung gegen Gewalt und Diskriminierung im Fußball. Eine weitere Ausstellung dokumentiert die Auseinandersetzung von Türken mit dem Spannungsfeld von Migration, Beruf und Familie (ab 29.3., VHS am Rotteckring).

 

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Vorträge und Lesungen gibt es etwa zu den Themen „Obdachlosenfeindlichkeit“ (18.3., 20 Uhr, Uni Freiburg), „Deutschlands Neue Rechte“ (20.3., 19.30 Uhr, Strandcafé im Grether) oder den Veränderungen in der Flüchtlingsarbeit („Gemeint sind wir alle“, 21.3., 20 Uhr, Ruefetto).
Weiteres Highlight: Am 16. März, 14 Uhr, führt eine Radtour an die Freiburger Orte der NS-Zeit. Treffpunkt Uni, KG I.

 

versch. Orte, Freiburg
Internationale Wochen gegen Rassismus
10. bis 21. März

 

Das komplette Programm:
www.freiburg.de