Der Schlossberg ist 456 Meter hoch, das Freiburger Münster ist seit 180 Jahren nicht nur Pfarr- und Stiftskirche, sondern auch Dom und Kathedrale, und die Fassade des Alten Rathauses war ursprünglich völlig bemalt: Was nur wenige Freiburger wissen, ist für viele Touristen kein Geheimnis – es steht nämlich in ihrem Reiseführer. Hier lassen sich Insider-Tipps, Freiburg-top-tens und Tourenvorschläge finden, für die sich sicherlich auch der eine oder andere Freiburger begeistern kann.

Den Reiz Freiburgs machen laut dem „Lust auf Freiburg“-Führer das Kopfsteinpflaster, das Münster, die Beschaulichkeit, die Biergärten und das Klima aus: „Da wird sogar der gestressteste Manager in kürzester Zeit zum Bonvivant.“ Kein Wunder also, dass laut selbigem Reiseführer jeder zweite Deutsche in Freiburg leben möchte.

Reiseführer
Das Nachtleben in Freiburg zählt der „Merian live!“ zu seinen Top-ten-Tipps im Schwarzwald. Empfohlen werden neun Locations: Alemannische Bühne, Grace, Feierling, Jazzhaus, Kagan, Konzerthaus, Schlappen, Stadttheater und Wallgraben Theater. Der Marco Polo hat hingegen einen anderen „Insider-Tipp“: Die Smoker-Lounge in der Hemingway-Bar.

Der beste Kuchen Freiburgs ist laut „Lust auf Freiburg“ die St. Honoré-Torte im Café Graf Anton des Colombi. Der Reiseführer empfiehlt jedoch gleich eine komplette „Cafétantentour“, die durch 20 Freiburger Cafés führt. Hoch die Tassen!

Das beste Bier Freiburgs suchen Engländer, die sich nach dem Germany-Explorer richten, im Feierling. Übrigens: Laut dem englischen Lonely Planet stoßen Weintrinker in Deutschland mit den Worten „Zum Wohl“ an, bei Bier reiche ein formloses „Prost“.

Sportlich durch Freiburg kommt man laut „Merian aktiv!“ am schönsten auf Inlineskates über den Planetenweg. In nur 15 Minuten kann man hier vom Neptun zur Sonne 4,5 Milliarden Kilometer zurücklegen. Der offizielle Freiburg-Stadtführer empfiehlt hingegen das Rad zu nehmen, schließlich störe sich in Freiburg „fast kein Autofahrer“ an den Radlern, die zu Stoßzeiten die Straßen dominieren.

Text & Foto: Tanja Bruckert