Wenn Friedensreich Hundertwasser & Ernst Fuchs erstmals überhaupt in einer großen Doppel-Retrospektive zu sehen sind, dann strömen die Kulturaffinen in Scharen in die Kunsthalle Messmer.

 

„Wir haben hier an Spitzentagen bis zu 650 Besucher, ich denke, dass wir am Ende auf gut 30.000 kommen“, erzählt Jürgen Messmer. Damit sind die fantastischen Bildwelten zweier großer österreichischer Nachkriegskünstler nach Chagall die zweitbeste Ausstellung in der vor fünf Jahren eröffneten Kunsthalle.

 

Hundertwasser

 
Die Wiener Malerfürsten hatten mehr miteinander zu tun, als die meisten bis dato wussten. „Fritz, warum kannst Du nicht so schön malen wie der Ernst“, soll Friedensreichs Mutter den Sohnemann einst gefragt haben. Beide hatten sich in den 40er Jahren kennengelernt. Fuchs studierte an der Kunstakademie, Hundertwasser zeitweise auch. 1948 gründete Fuchs mit anderen die Wiener Schule des Fantastischen Realismus.

 

 

Ernst-Fuchs
Von Hundertwasser ist eine Auswahl aus dem graphischen Werk vom Anfang der 50er Jahre bis zu seinem Tod zu sehen – so lässt sich die Bildsprache verfolgen. Von Fuchs werden Gemälde, Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen, Bronzen und Architekturmodelle gezeigt.

 

Kunsthalle Messmer, Riegel
Hundertwasser & Fuchs
noch bis 14.9.

www.kunsthallemessmer.de