Dramatisch, historisch, unglaublich – wie auch immer. Der SC Freiburg gewinnt am 26. Februar mit 3:2 in der Mainzer Coface Arena das DFB-Pokal-Viertelfinale. Während die Fans im Gästeblock erst bangen, dann feiern und sich auch in Freiburger Kneipen wildfremde Menschen in den Armen liegen, ist chilli-Autor Dominik
Bloedner auf der Pressetribüne ein bemit-leidenswertes Nervenbündel. Er hat nämlich schon das Finale in Berlin gebucht. Noch mal gut gegangen – auch dank des SMS-Supports aus der Heimat. Und Stuttgart? Ach ja, die hauen wir natürlich auch weg.

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Dominik an Stefanie und drei weitere,
14.24 Uhr:

Auswärtssieg! Auf dem Weg nach Mainz! Schalala!

Stefanie, 15.10 Uhr:
Wenn das mal gut geht ohne mich.

Kurt, 17.11 Uhr:
Gebt alles, herrgottsack!“

Dominik, 17.57 Uhr:
Braten und Hostessen im Mediacenter, nervös“

Stefanie, 19.00 Uhr:
„Schniposa in der warmen Kneipe, aufgeregt.“

Dominik, 19.01 Uhr:
„Leider kann ich auf der Pressetribüne nicht mal rumhoolen.“

Dominik, 19.02 Uhr, Mainz führt:
Nein!!!

Stefanie, 19.03 Uhr:
Komm heim!

Dominik, 19.06 Uhr, 2:0:
„NOOOOO!!!!“

Bernd, 19.19 Uhr:
Dich kann man nicht auf Auswärtsspiele schicken.

Stefanie, Halbzeit:
Tu endlich was, du Auswärtsheld.

Dominik, 20.40 Uhr, Santini wird eingewechselt:
Ivan! Hilf uns!

Stefanie, 20.45 Uhr, Santini schießt das 1:2:
Hat dich erhört, aber zu spät.

Uwe, 21.01 Uhr, Caliguri hat kurz vor Schluss den Ausgleich gemacht, Verlängerung:
Ich sterbe, bring du es zu Ende!

Kurt, 21.10 Uhr: Mach was, irgendwas, OH!!!

Dominik, 21.17 Uhr, Caliguri schießt das 3:2:
Berlin.

Stefanie, 21.20 Uhr:
„Du Held, und das ohne mich. Berlin.“