Euroairport: Neue Ziele, gute Zahlen

Die Passagierzahlen am Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg (EAP) steigen weiter steil nach oben: Bis Ende September verzeichnete Marketingchef Mario Eland im Vergleich zum Vorjahr ein erneutes Plus um elf Prozent. Insgesamt rund 5,9 Millionen Passagiere werden es im laufenden Jahr sein – im kommenden wird der EAP erstmals die Sechs-Millionen-Grenze passieren. Auch dank einer neunten easyJet-Maschine.

 

Im ab 27. Oktober gültigen neuen Winterflugplan tauchen jetzt erstmals das spanische Sevilla und auch das polnische Krakau auf, mithin die europäische Kulturhauptstadt 2014. Kapverden-Fans (chilli-freiburg.de/start/die-in-seln-der-gegensatze) können mit TUIfly zudem ab sofort nach Sal oder Boavista starten, oder auch direkt nach Agadir oder nach Tuzla. Ebenfalls neu ist, dass Thessaloniki nun auch im Winter angeflogen wird.

Mario Eland

 

Der je zur Hälfte der Schweiz und Frankreich gehörende EAP bietet mittlerweile im Linienverkehr wöchentlich rund 550 Abflüge mit 20 Fluggesellschaften zu mehr als 60 Flughäfen an. Und im nächsten Sommer kommen dank der neunten easyJet-Maschine dann mit Reykjavik, Brindisi, Montpellier und Bastia (Korsika) schon wieder vier neue Destinationen hinzu. „Die Nachfrage folgt dem steigenden Angebot“, erklärt Eland. Deshalb werden auch auf den bestehenden Verbindungen etwa nach London, Nantes, Bordeaux, Toulouse, Casablanca oder Istanbul noch einmal die Frequenzen erhöht. Eland schätzt, dass im laufenden Jahr rund 5,9 Millionen Passagiere (550.000 mehr als im Vorjahr) den EAP genutzt haben werden. Der Airport mit seinem Direktor Jürg Rämi hängt mit dieser Entwicklung die durchschnittlichen, eher schlanken Zuwächse auf deutschen, aber auch europäischen Flughäfen deutlich ab.

 

Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 106,5 Millionen Euro. Er wird im laufenden trotz der Rekordpassagierzahl nur leicht steigen, weil der EAP am 1. April die Gebühren um durchschnittlich elf Prozent gesenkt hatte. „Das Mengenwachstum gleicht diese Senkung aus, wir erwarten keine größeren Sprünge“, sagt Eland, der aber auf der anderen Seite bei den Passagieren auch im kommenden Jahr mit einem Plus von sechs Prozent rechnet.

 

Text: Lars Bargmann/ Fotos: EuroAirport