Feiern war IN, ist IN und wird auch immer IN bleiben. Nur die Locations, in denen man feiert, sind es nicht immer. Während etwa eine Sommerwiese als Partylocation total angesagt sein kann, ist sie im März einfach nur OUT. Was chilli-Trendcheckerin Tanja Bruckert damit sagen will: Man sollte nicht jedem Trend hinterherlaufen – bis man ihn eingeholt hat, könnte er schon wieder rum sein. Wie gut, dass man mit dem chilli-Trendcheck immer einen Schritt voraus ist.

 

IN AUS ZWEI MACH EINS

 


„Ich suche das Stinnes Areal.“ „Ja, das ist hier.“ „Ist hier nicht der Big Seven Club?“ „Nein, heute ist Samstag.“ Mit solch verwirrenden Türsteher-Gesprächen ist nun Schluss in dem Club beim Toom Baumarkt. Nach Renovierungsarbeiten löst das „Hans Bunte“ ab dem 14. März den Big-Seven-Stinnes-Areal-Doppelclub ab. „Schluss mit halben Sachen“, verkündet der Veranstalter, der bereits zuvor das Stinnes geführt hat, und verweist auf größere Freiheiten. Ein Club, der wieder zu seinen Glanzzeiten zurückfinden will: IN

 

 

 

 

 

 

 

AUS EINS MACH NULL

 



Eigentlich eine gute Nachricht für das Freiburger Partyvolk: Das Verwaltungsgericht Freiburg gibt grünes Licht für einen Club im ehemaligen „Kamikaze“ in Oberlinden. Der Lärmschutz sei kein Problem und auch die Gäste vor der Tür seien nicht lauter als Straßenbahn oder Passanten. Doch die Anwohner wollen erneut vor Gericht ziehen. Discobetreiber Christian Rotzler, der dort den Club „La Cathédrale“ eröffnen wollte, gibt sich geschlagen: Da sich die Verfahren noch Jahre hinziehen könnten, habe er sich aus allen Planungen zurückgezogen. Mit einer Klagewelle einen Club verhindern: OUT

 

Text Tanja Bruckert / Fotos: scum.rocks, chilli