IN diesem Sommer war es trendy, sich nicht über die Hitze zu beschweren. „Es war lange genug kalt“, ächzten viele kurz vorm Kollaps. Dafür beschwerten sich andere über ganz anderes: Etwa die Sinti und Roma, dass das Wort Zigeunersoße rassistisch sei. Daran sieht man: Auch Dinge, die eigentlich als normal erscheinen, können zu bestimmten Zeiten und unter neuen Umständen mehr oder weniger en vogue sein. Deshalb braucht es Menschen wie chilli-Trendchecker Felix Holm, die einem erklären, was jetzt genau gerade up-to-date ist.

In: Etwas in der Hand halten

 

IN: Etwas in der Hand halten
Im Vorfeld der Bundestagswahl schaffte es ein Kandidat, mit dem auf seinem Wahlplakat abgebildeten Motiv laut „Freiburger Wochenbericht“ zum „Stadtgespräch“ zu werden. Es geht um CDU-Mann Matern von Marschall und das, was er in der Hand hält: einen Apfel! (!!!) Sensation. Wer in Freiburg in Zukunft von sich reden machen möchte, sollte sich daher gut überlegen, was er anpackt beziehungsweise in der Hand hält. Um diese Kolumne ein wenig zu pushen, macht der Trend-Checker das auf dem Bild schon mal vor. IN!

Out: Fahrräder kaufen

 

OUT: Fahrräder kaufen
901 Fahrräder werden In Freiburg pro 100.000 Einwohner jährlich geklaut. Damit hat die Breisgau-Metropole ihrem Ruf als „Hochburg der Fahrraddiebe“ in Baden-Württemberg auch im vergangenen Jahr wieder alle Ehre gemacht. Jüngst waren zwar Meldungen zu lesen, dass der Fahrradhandel – auch wegen des so genannten „Superstaus“ – zurzeit boomt, aber wenn man die erste Meldung zugrunde legt, scheint Fahrradkaufen derzeit eher OUT zu sein.

Text: Felix Holm / Fotos: Tanja Bruckert, Günter Rehfeld – pixelio.de