Niedrige Geburtenraten, höhere Lebenserwartung und Rente mit 67 – die Menschen in unserer Region werden immer älter. In einigen Jahren werden die über 50-Jährigen die stärkste Altersgruppe in den Betrieben sein. In vielen Branchen ist ein Fachkräftemangel zu erwarten und es droht ein „Kampf um wenige Köpfe“. Lebenslanges Lernen sichert den Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit. Eine vorausschauende Personalpolitik berücksichtigt schon heute den demografischen Wandel. Am Donnerstag startet das Jobcenter Freiburg dazu in einer In einer Auftaktveranstaltung mit der Demografieberatung von klein- und mittelständischen Betriebe aus dem Stadtgebiet, die allesamt eingeladen sind.

 

Vertreter des Jobcenters, des Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Freiburg und der AOK Südlicher Oberrhein informieren dabei zu den Themen Demographische Entwicklung, regionaler Arbeitsmarkt und Fachkräftebedarf, Perspektive 50plus, demografie-orientierte Personalpolitik und betriebliches Gesundheitsmanagement. Anhand einer Checkliste mit fünf Handlungsfeldern können Arbeitgeber feststellen, wie gut ihr Unternehmen auf den demografischen Wandel vorbereitet ist.

 

Für Anina Roth ist die Veranstaltung der erste offizielle Auftritt in ihrer neuen Position. Nach Beendigung ihrer Ausbildung zur „zertifizierten Demografieberaterin (INQA)“ übernimmt sie für das Jobcenter Freiburg die entsprechende Beratung in klein- und mittelständischen Unternehmen. Unterstützt wird sie dabei von Teamleiterin und Leiterin des Projekts „Perspektive 50plus“ Gertrud Fabritius.

 

Die Veranstaltung beginnt am kommenden Donnerstag um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Freiburg, Lehener Straße 77, Raum A007/A008. Anmeldung unter Telefon 0761 2710 253.