Zwölf Wahlkreiskandidaten kämpfen bei der Bundestagswahl am 22. September um die Stimmen der Freiburger. Ihre Gesichter und Slogans prangen auf zahlreichen Plakaten in der Region – doch mit welchen Themen wollen sie eigentlich ihre Freiburger Heimat in der Hauptstadt vertreten? Die chilli-Autoren Felix Holm, Steve Przybilla und Tanja Bruckert haben sich mit allen bis zum Redaktionsschluss erreichbaren Kandidaten getroffen und gefragt, welches Freiburger Problem sie in Berlin zuerst anpacken würden.

Bundestagswahl-Kandidatin Kerstin Andreae

 

Auf der Tischtennisplatte mit Kerstin Andreae (Grüne)

Der Treffpunkt ist zufällig – Tischtennis spielt Kerstin Andreae eigentlich nicht. Sport passt als Stichwort zum diesjährigen Wahlkampf aber irgendwie schon. Die 44-Jährige, die in ihrer Freizeit gerne läuft und schwimmt, ist in Wettkampflaune: „Wir fordern Frauen in Führungspositionen. Auch was die Glaubwürdigkeit meiner Politik angeht, strebe ich daher dieses Mal das Direktmandat an.“ Sollte die dreifache Mutter wieder in den Bundestag einziehen, will sie sich als Wasserträgerin für ein Freiburger Problem verdingen: „2015 kommt die Neuauflage des Bundesverkehrswegeplans. Der Stadttunnel ist für mich aus klimapolitischer Sicht, aber auch wegen der verkehrlichen Entlastung und der städtebaulichen Entwicklung zentrales Thema. Das Projekt muss endlich hochrangig aufgenommen werden.“

Foto: Felix Holm