Die Wölfe vom EHC Freiburg stehen im Halbfinale um den Aufstieg in die zweite Liga. Im sechsten Playoffspiel gewann das Team von Coach Leos Sulak mit 5:0 beim EV Füssen und legte damit den vierten und entscheidenden Sieg aufs Eis. Morgen Abend genießen die Wölfe zunächst Heimrecht gegen die  Tölzer Löwen. Die Partie wird um 19.30 Uhr angepfiffen. Es war eine verrückte Viertelfinal-Serie, in der die Kontrahenten jeweils ihren ersten beiden Heimspiele verloren hatten. In der fünften Party aber fegten die Freiburger die Gäste vor mehr als 2700 eigenen Fans  mit 6:1 (1:0, 4:0, 1:1) vom heimischen Eis. Das war der Matchball.

Und gleich den ersten verwandelte der EHC am Tag des Redaktionsschlusses dieser Ausgabe. Die chillisten saßen vor dem Liveticker, als Philip Rießle nach neun Minuten zum 1:0 einnetzte. Kaum war die Partie nach der Drittelpause wieder angepfiffen, trafen Tobis Kunz und Michael Schmerda mit einem Doppelschlag zum 3:0. 13 Sekunden vor der zweiten Pause entschied Nikolas Linsenmaier mit dem 4:0 das Duell. Im mit Strafzeiten reichlich übersäten Schlussdrittel erzielte Jakub Wiecki den viel umjubelten Endstand.

 

Der Weg in die DEL ist aber noch weit: Die beiden Sieger der Halbfinals bilden mit den beiden Letzten der zweiten Liga sowie den beiden Erstplatzierten der Endrunden der Oberligen West, Nord und Ost eine Sechser-Gruppe. Aus dieser qualifizieren sich in einer Einfachrunde dann vier Teams für die DEL.

 

Text: bar / Fotos: ns