Da residiert er in seinem neuen Büro an der Erbprinzenstraße und geht auf und ab. Mit seiner Matthias Sasse Immobilien GmbH (MSI) indes ist es in den vergangenen Jahren nur aufwärts gegangen. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr schon über einer Million Euro. MSI ist mittlerweile offizieller Kooperationspartner für Gewerbeimmobilien der Freiburger Volksbank oder der Aurelis Real Estate GmbH und arbeitet auch mit der Hausverwaltung Gebäudemanagement Heldt zusammen. Und wenn er wie Mitte Dezember zum Event „Raum für Genuss“ einlädt, dann tummeln sich gerne mal 150 Menschen aus der Branche, den Banken und der Gesellschaft in den sehenswerten Büroräumen.

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Auch Gewerbeimmobilienmakler leben von ihren Kontakten. Und die sind bei Sasse ebenso zahlreich wie unterschiedlich: Er kennt den Gewerbetreibenden, der 150 Quadratmeter sucht, ebenso wie Menschen, die im zweistelligen Millionenbereich Anlagen suchen. Erst neulich hat Sasse das Haus Bertoldstraße 5 (Foto Stober) an ein Freiburger „Family-Office“ verkauft. Die Kaiser-Joseph-Straße (Baby Waltz) 274 ging über seinen Tisch, auch der Freiburger Hof, wo in diesen Tagen der Ausbau des Dachgeschosses läuft.

chilli-Informationen, wonach dank seiner Vermittlung ein Freiburger Familienunternehmen den Zollhof von der Aurelis gekauft habe, will er indes nicht kommentieren. Diskretion zählt zu seinem Geschäft. Aktuell sind im Portfolio mehr als 70 Angebote: Darunter ist mal ein 30 Quadratmeter großes Ladengeschäft, mal ein ganzes Hotel, mal eine Bar, aber auch ein paar Tausend Quadratmeter Gewerbeflächen, etwa beim ehemaligen Autohaus Michalk am Eingang zum Gewerbegebiet Haid. Und auch frisch revitalisierte Büroflächen vis-à-vis der Johanneskirche (120 bis 560 Quadratmeter) hat er parat: „Ihr Büro hier“, lautet Sasses Botschaft.

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Die möglichen Kaufobjekte summieren sich mittlerweile auf mehr als 100 Millionen Euro, darunter sind das Spectral-Gebäude oder auch die Pyramid-Liegenschaften auf der Haid. Wer millionenschwere Geldanlagen sucht, kann bei MSI fündig werden.

Sasse und sein Team arbeiten für die Aurelis am Güterbahnhof oder für den Projektentwickler Stephan Moser, der das Geschäftshaus red one an der Bahnhofsmeile plant, wo es Flächen zwischen 500 und 3000 Quadratmetern gibt. Sie schaffen es aber auch, in Freiburg den ersten christlich-jüdischen Kindergarten zu planen, der unweit der Kantina derzeit gebaut wird. „Ein sehr schönes Konzept“, freut sich der Geschäftsführer. Der Start ins neue Jahr sei gut gewesen, von dem Angebotsengpass auf dem Wohnungsmarkt sind die Gewerbeimmobilienspezialisten schließlich nicht betroffen. Das Telefon klingelt. Sasse geht ran. Es sind die neuen Eigentümer der Innenstadtimmobilie zwischen BZ-Haus und Bursengang. „Ja, machen wir, natürlich fällt uns dazu was ein“, sagt Sasse. Und geht dabei auf und ab.

www.sasse-gewerbeimmobilien.de

Text: Lars Bargmann / Fotos: HÖFLER & STOLL, MSI-Hirschfeld