Der Blick über Freiburg ist derselbe, das Ambiente ist neu: 3,5 Millionen Euro hat der Umbau des 1972 erbauten Panorama Hotels gekostet. Bis zu 57 Handwerker haben neun Monate lang am neuen südländischen Stil gefeilt und das Vier-Sterne-Haus in Sachen Brandschutz und Sicherheit auf den neuen Stand gebracht.

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Sowohl in den Hotelzimmern als auch den Seminarräumen und dem Restaurant ist die Gratwanderung zwischen Gemütlichkeit und Moderne gelungen – mit warmen Farben, viel Stein und Naturholz. Eric Lassiaille (Bild unten), der am 1. April auf fünf Jahre als Eigentümer des Panorama Hotels zurückblicken kann, bleibt dennoch wenig Zeit zum Durchatmen. Die Gäste erwartet neben dem neuen Ambiente nämlich auch eine überarbeitete Speisekarte mit Degustationsmenüs im Gourmet-Restaurant „Chez Eric“ und feiner Hausmannskost in der Brasserie „St. Tropez“. Obwohl das neue Konzept für Lassiaille vor allem viel Arbeit und kurze Nächte bedeutet, zeigt sich der französische Gastgeber zufrieden: „Ich bin positiv überrascht, wie gut die Karte angenommen wird. Auch immer mehr Freiburger finden den Weg zu uns.“

Ein Grund dafür ist sicherlich der herrliche Blick vom Südhang des Walterbergs über die Stadt, der besonders von der großen Terrasse zur Geltung kommt. „Wir haben Gäste, die nach dem Theater noch zu uns kommen und bei Austern und Chablis auf die Lichter Freiburgs blicken“, erzählt der gebürtige Pariser.

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Zum Panorama Hotel kam Lassiaille bereits 1990, als er das Haus kurzfristig auf Vordermann bringen sollte. Dem Gastronom gefiel Freiburg aber so gut, dass er nicht nur zwölf Jahre lang als Hoteldirektor blieb, sondern das Mercure 1998 selbst übernahm. Wie es die nächsten fünf Jahre weitergeht, behält er für sich: „Wir haben noch einiges in Petto – das Thema Spa wird sicherlich eine Rolle spielen – aber mehr wird nicht verraten.“

Text & Fotos: Tanja Bruckert