Was prägt Geschlechtsidentität und wie prägt diese die Gesellschaft? Dieser Frage geht die niederländische Künstlerin Mathilde ter Heijne in ihrer Ausstellung „Performing change“ im Freiburger Museum für Neue Kunst nach.

 

Für Freiburg hat sie auch Arbeiten mit regionalem Bezug entwickelt: So hat sie mit Menschen aus Freiburg, Istanbul und Berlin eine Rauminstallation aus 200 großen, dreieckigen Kissen geschaffen – individuell gestaltet und mit einem für die Person wichtigen Statement versehen.

 

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Zu sehen ist auch die Arbeit „Woman to Go“ – eine Sammlung von 720 Postkarten, auf denen Porträts von Frauen zu sehen sind, die in den Anfangsjahren der Fotografie aufgenommen wurden. Diese kombiniert sie mit Biografien anderer Frauen – teilweise aus anderen Kulturen – und schafft so einen Bruch, der einen Denkanstoß geben soll: Inwieweit ist Identität auch immer Fiktion?

 

Performing Change
Museum für Neue Kunst, Freiburg
bis 22.2.15

 www.freiburg.de/museen