Dass Polizeibeamte einem Hund Erfolge bei der Rauschgiftfahndung verdanken, ist nicht ungewöhnlich. Bei einem aktuellen Fall des Autobahnpolizeireviers Umkirch hat ein Hund jedoch auf eine ganz neue Art und Weise die Polizei auf die richtige Fährte gebracht.

 

Am 7. Mai kontrolliert die Polizei eine 26 Jahre alte Frau auf der A5 bei Freiburg. Dabei stellen die Beamten fest, dass die aus Spanien einreisende Deutsche wegen eines früheren Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz per Haftbefehl gesucht wird.

 

Rauschgift im HundefutterAls die Polizei die Frau ins Gefängnis einweisen will, steht sie jedoch vor einem Problem: Die Frau weigert sich, ihren vier Monate alten Mischlingshund ins Tierheim zu bringen. Ein tierliebender Beamter erklärt sich bereit, den Hund in Obhut zu nehmen und nimmt auch einen Sack spanisches Hundefutter an sich, den die Frau bei sich hat. Das scheint der Hundebesitzerin jedoch nicht zu behagen: Erst nach einigen Diskussionen rückt sie das Futter heraus.

 

Der Grund stellt sich erst einige Tage später heraus: Als die Ehefrau des Polizisten den Futtersack öffnet, um das Hundefutter an Waldtiere zu verfüttern, findet sie ein Kilogramm Marihuana in kleinen Beuteln zwischen dem Futter versteckt.

 

Die Folge: Ein erneutes Ermittlungsverfahren gegen die Hundebesitzerin. Das Resümee der Polizei: Tierliebe zahlt sich aus.