Der Sportclub Freiburg hat sich durch ein völlig verdientes 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern von den Abstiegsrängen erhoben und im unteren Mittelfeld Platz genommen. Genauer: Auf dem mit der Nummer 14. Karim Guédé (8.) und Cedrick Makiadi (14.). Die Fans im fast ausverkauften Stadion standen erneut wie eine Wand hinter dem Team. Bis auf ein paar unnötige Schähgesänge gegen die Gäste sind die voll besetzten Tribünen ein wichtiger Trumpf für den SC. “Der SCF, der SCF, der SCF ist wieder da”, sangen sie, nachdem Guéde in der 21. Minute mit einem Kopfball fast noch das 3:0 gegen völlig verunsicherte Gäste erzielt hatte. Streich brachte nach der Pause Pavel Krmas für den rotgefährdeten Fallou Diagne, nach einer Stunde Erik Jendrisek für Daniel Caliguiri und nach 72 Minuten Stefan Reisinger (“Fußballgott”) für den ausgelaugten Guéde. Erstmals seit fünf Monaten stehen die Freiburger nicht mehr auf einem Abstiegsplatz – und ließen sich deswegen zu Recht minutenlang feiern.

 

Die Aufstellung:

Baumann – Mujdza, Diagne, Ginter, Sorg – Makiadi, Schuster – Caligiuri, Schmid Guédé – Freis.