Stuttgarter bauen neun Geschosse auf den Gutleutmatten

Das Siedlungswerk Stuttgart hat mit einem Entwurf des Freiburger Architekturbüros Harter und Kanzler nach chilli-Informationen ganz knapp den Investorenwettbewerb gewonnen, den die Stadt Freiburg für das Baugebiet Gutleutmatten ausgeschrieben hatte. In exponierter Lage an der Eschholzstraße ist ein neungeschossiges Wohnhaus geplant. Fünf Bewerberteams hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Solitär: An markanter Stelle im Freiburger Neubaugebiet Gutleutmatten soll auch ein markantes Gebäude gebaut werden.

 

„Der Siegerentwurf besticht durch die Definition des Baukörpers als Solitär und die konsequente turmartige Ausbildung durch eine klare Stapelung der Geschosse“, sagte die Vorsitzende des Preisgerichts, die Architektin Jórunn Ragnarsdóttir. Das Volumen entwickle eine gute Fernwirkung und stelle ein „identitätsstiftendes Element“ für die Bewohner des Quartiers dar.

 

Das Hochhaus soll die Eingangssituation zum neuen Quartier architektonisch qualitätsvoll akzentuieren. Diese Erwartungen erfülle der Siegerentwurf „in hohem Maße“, so Baubürgermeister Martin Haag. Im 26 Meter hohen Punkthaus mit begrüntem Flachdach werden 23 zum Teil barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, teils als familiengerechte 4-Zimmer-Wohnungen, teils als kleinere 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von 60 bis 108 Quadratmetern. Das Siedlungswerk muss zur einen Hälfte Mietwohnungen mit einer begrenzten Miethöhe und vereinbarter Mietbindungsdauer, zur anderen freifinanzierte Miet- oder Eigentumswohnungen bauen. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen.

 

Text: chilli / Visualisierungen © Architekturbüro Harter & Kanzler