Die Städte Freiburg und Lübeck haben vergleichbare Einwohnerzahlen. Wer aber zu den Städtenamen den Begriff „Therapie“ eingibt, erntet wenig vergleichbare Treffer: Freiburg bringt 2,43 Millionen, die Hansestadt keine 900.000. Und die Breisgau-Metropole hat nicht nur – nach Heidelberg – die zweitmeisten Psychotherapeuten, sondern ebenfalls ein feinmaschiges Netz an Physiotherapeuten. Und auch die spezialisieren sich, zwei Beispiele.

Die neue Ausstellung von Jens-Poppe Mehrgardt ist schon die 137. in der Praxis Zurmühlen.

 

Osteopathie für den Nachwuchs schon in der Schwangerschaft. Gibt’s nicht? Gibt es, das ist sogar eine Spezialität der Physiopraxis von Angelika Gewalt in Merzhausen. Die Chefin fing hier 1995 alleine an, mittlerweile zählen elf Menschen zum Team. „Mit der richtig angewendeten Osteopathie kann man bei kleinen Kindern mit sanfter Medizin frühe Störungen, Dysfunktionen behandeln, die sich später vielleicht zu größeren Problemen auswachsen.“ Ansonsten stehe ihre Praxis für einen ganzheitlichen Therapieansatz, bei der der Patient die Behandlungen stark bestimmen kann.

Ebenfalls ein Spezialist in der Branche ist der Physiotherapeut Andreas Zurmühlen. Auch er fing allein an, heute arbeiten im Gesundheitstower mit der Praxis Zurmühlen und dem Therapiezentrum interaktiv an der Zähringer Straße 37 fest angestellte Mitarbeiter – Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten. Zurmühlen bietet die ganze Bandbreite, hat sich aber selber auf Sportler spezialisiert. Derzeit betreut er die Zweitliga-Turner vom TV Herbolzheim und auch die Zweitligaschwimmer vom SSV Regio Freiburg. Lange Jahre arbeitete er für die VW- und BMW-Fahrerteams bei Paris-Dakar und für den Olympiastützpunkt in Freiburg. Zudem ist der gebürtige Westfale Erster Vorsitzender im Förderverein der Handballer aus Zähringen und arbeitet auch außerhalb, etwa in der Erich-Lexer-Klinik.

Text: chilli / Bild: Jens-Poppe Mehrgardt

www.praxis-zurmuehlen.de
www.praxis-gewalt.de