Der Streit um illegale Beschäftigungsverhältnisse am Freiburger Stadttheater ist ausgeräumt: Die Staatswanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den kaufmännischen Direktor Klaus Engert eingestellt. Der Verdacht auf Scheinselbständigkeit hat sich nicht bestätigt. Engert war vorgeworfen worden (wir berichteten), Sozialabgaben für 25  freischaffende Bühnenarbeiter nicht abgeführt zu haben. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte Engert vorgeworfen, es handele sich um Scheinselbständige. Nach Bekanntwerden der Einstellung hat sich Verdi nicht erneut zu Wort gemeldet. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit hatte im vergangenen April im Theater Unterlagen mitgenommen. Eine der wenigen unfreiwilligen dramatischen Entwicklungen am Großen Haus. Im Kern ging es um die Frage, ob diese weisungsgebunden sind oder nicht. Also, ob diese tatsächlich selbständig oder nur scheinselbständig sind. Juristisch ist die Frage gar nicht endgültig beantwortet worden. Das Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit und magels öffentlichem Interesse eingestellt. Für Engert hat der unangenehme Akt keine Folgen.

 

bar