Das Edel-Studentenwohnheim The Fizz in Zähringen zeigt täglich deutlichere Konturen, in der Wiehre hat sich die Stuckert Wohnbau AG mit dem Maria-Hilf-Areal zudem ein Filetgrundstück gesichert. Ansonsten aber zieht es das Team um Vorstand Carlos Stuckert und Prokurist Aribert Frece mehr und mehr aufs Land. Zurück zu den Wurzeln.

 

The Fizz entpuppt sich für die Gundelfinger als Erfolgsmodell. Obwohl die Kapitalanleger für einen Quadratmeter stolze 5000 Euro auf den Tisch legen müssen – das Konzept und die Rendite von vier Prozent reizt viele: Fast 80 der 116 Ein- und Zweizimmer-Appartements sind schon verkauft. Im ruhigen Innenhof beginnt Stuckert in diesen Tagen deswegen noch mit dem Bau zweier dreigeschossiger Apartmenthäuser mit noch einmal 33 Einheiten. Am 17. Oktober wird im Fizz das Richtfest gefeiert. Wer sich sein Apartment in Natura jetzt schon ansehen möchte: Stuckert hat im Ausstattungsatelier am Firmensitz tatsächlich eins maßstabsgetreu in Szene gesetzt. „So was machen nur wir“, meint Stuckert. Nicht jeder Kapitalanleger wird in seiner Studienzeit übrigens so ein feines Bad gehabt haben. Im Herbst 2014 werden die ersten Studierenden ins The Fizz einziehen.

 

Rheinfelden q Stuckert

 

Mit großer Behutsamkeit wollen Stuckert und Frece die Entwicklung des 4100 Quadratmeter großen Maria-Hilf-Grundstücks entlang der Zasiusstraße in der Wiehre angehen. Die Pfarrgemeinde hatte sich hier für die Gundelfinger entschieden. Der Stiftungsrat „fühlt sich bei diesem Bauträger in Hinblick auf die komplexen Aufgaben der Erstellung eines Bebauungsplans und des Umgangs mit dem Maria-Hilf-Saal gut aufgehoben“, ließ er mitteilen. „Vor Ende 2014 wird hier aber nicht klar sein, wie dieses wertvolle Grundstück am besten bebaut wird“, sagt Stuckert.

 

Auf dem Lande geht es schneller: Nach dem großen Erfolg in Emmendingen, wo Stuckert mit den Projekten Bella Casa, Bella Classica und Bella Lago in vier Jahren 180 Wohnungen rund um künstliche Seen verkauft hat, „haben wir dieses Konzept mit dem Wohnen am Wasser nun nach Rheinfelden transportiert“, sagt Frece. Am Fécampring entstehen vom Jahresbeginn 2014 an rund um einen neuen See 47 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Der Drang aufs Land zeigt sich auch darin, dass das 1997 gegründete Unternehmen jetzt eine Repräsentanz in Lörrach eröffnet hat, in der der langjährige Stuckert-Immobilienfachmann Sven van Gasteren wirkt. Der hat neben Rheinfelden auch neue Projekte in Weil am Rhein, Bad Bellingen oder Breisach im Angebot.

 

Apartment q Stuckert

 

Stuckerts neue Architektursprache zieht auch in Bad Krozingen am Kurgarten, wo der Spaten noch gar nicht in den Boden gestochen wurde, aber trotzdem schon 28 von 33 Wohnungen (2 bis 5 Zimmer) an den Mann und die Frau gebracht sind. Auch weiter nördlich in Gengenbach (32 Wohnungen direkt an der Fußgängerzone) oder in Offenburg warten schon neue Projekte. „Wir haben momentan 180 Wohnungen in der Vorbereitung und weil in Freiburg so gut wie nichts geht, gehen wir zurück aufs Land“, sagt Stuckert, „dahin, wo wir herkommen.“ Dass er in Freiburg so gar nichts mehr in der Pipeline hat, ist dem Vorstand indes nicht so leicht abzunehmen. Stuckert schweigt vielsagend.

 

Text: Lars Bargmann