Der 44-Jährige hat seinen ganz eigenen und unverkennbaren Stil auf dem Tenorsaxophon: Joshua Redmans Auftritte sind von einer schieren Lust am Improvisieren geprägt. Es geht ihm darum, den Sinn für Ungezwungenheit, Interaktivität und Überraschung nicht zu verlieren. 

 

Joshua Redman

Joshua Redman hat sich dem Jazz verschrieben. Bild: James Farm

 

 

Doch Redman begeistert nicht nur mit seinen spontanen Einlagen, sondern auch mit der Bandbreite seiner Musik: Der weltbekannte Jazz-Saxophonist hat sich musikalisch nie der Popmusik verschlossen und zählt Stücke von Prince, den Beatles oder Eric Clapton ebenso zu seinem Repertoire wie Kompositionen von Wayne Shorter, John Coltrane oder Kurt Weill. Auch ist er einer der wenigen Jazzmusiker seiner Zeit, der sich an klassische Stücke heranwagt, sie neu interpretiert und sich auch nicht scheut, eine Balladenplatte mit großem Orchester aufzunehmen.
Der 1969 im kalifornischen Berkeley geborene Redman ist einer der Top-Tenorsaxophonisten des zeitgenössischen Jazz. Der Sohn des Saxophonisten Dewey Redman studierte an der Harvard University und gewann 1991 die angesehene Thelonious Monk International Jazz Saxophone Competition in New York.

 

Jazzhaus, Freiburg
Joshua Redmann Quartet
Di., 1.10., 20 Uhr

www.jazzhaus.de