Die Legenden von Artus, dem heiligen Gral und den Rittern der Tafelrunde haben bis heute nichts von ihrer mystischen Faszination eingebüßt. Richard Wagner entwickelte ausgehend von diesem Stoff seine Oper „Tristan und Isolde“, die 1865 uraufgeführt wurde. 

 

Ein Durchbruch: Mit diesem Musikdrama durchbrach der Komponist alle Konventionen und revolutionierte die Kunst der Oper.

 

Der musikalische Leiter Axel Kober. Foto: Klaudia Taday

Der musikalische Leiter Axel Kober. Foto: Klaudia Taday

 
Die Geschichte, die auf einem mittelalterlichen Mythos basiert, ist universell, die musikalische Sprache ist gänzlich neu: Sie verbindet Stimmen und Orchester zu einem ergreifenden Klagelied von Liebe, Tod und Sehnsucht. Und so gehört die Oper, die die Opéra National du Rhin nun unter der musikalischen Leitung von Axel Kober zeigt, zu den größten Klassikern der Operngeschichte.

 

Tristan ist der Neffe und ein treuer Vasall von König Marke von Cornwall. Er hat den Ritter Morold, den Verlobten der irischen Königstochter Isolde, im Kampf getötet und ihr den Kopf des Toten zugeschickt. Tristan selbst wird bei dem Kampf von Morolds Schwert verletzt, das Isolde zuvor vergiftet hat. Und so reist Tristan unter falschem Namen zu der Königstochter, um sich von ihr helfen zu lassen. Doch Isolde durchschaut seine Tarnung und beschließt, ihren Verlobten zu rächen …

 

Termine: 18., 21., 24., 30. März und 2. April, je um 18.30 Uhr in der Straßburger Oper; 17. April um 18.30 Uhr und 19. April um 15 Uhr in La Filature in Mulhouse.
Zudem gibt es einen Vortrag von Christian Merlin in der Straßburger Librairie Kléber, am 17. März um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Infos: www.operanationaldurhin.eu