Ein Land zwischen Hot-Dog-Contest und Mondlicht-Gemüse, zwischen Fettsucht und Ökowahn: Die USA sind ein Land, das so vielfältig is(s)t wie seine Menschen. Der kladdebuchverlag – ein junges Start-Up aus Freiburg – plant ein Buch über die „United States of Food“. Die Finanzierung soll dabei durch Crowdfunding gedeckt werden.

 

Reisebücher über die USA gibt es zuhauf. Rezeptbücher ebenso. Was noch fehlt, ist eine Reportage-Sammlung, die das Food-Thema journalistisch von allen Seiten beleuchtet: Können sich Kulturen am Küchentisch versöhnen? Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus? Schwingt bald jeder Hipster den Spaten oder stehen künftig Insekten auf der Speisekarte? Wie kämpfen die „dicksten Städte” der USA gegen das Übergewicht?

 

Von Gang-Mitglieder, die am Herd resozialisiert werden, bis zur Farm auf dem Hausdach soll alles dabei sein. Dafür will der Verlag seinen Freiburger Autor Steve Przybilla auf Rundreise durch die Staaten schicken. Für den ehemaligen chilli-Autor, der nun unter anderem für die Süddeutsche Zeitung oder Spiegel online schreibt, wäre das nach „Die spinnen, die Amis“ bereits seit zweites Amerika-Buch.

 

Doch noch ist die Finanzierung offen. „Die Produktionskosten mit dem Fokus auf Fairness, Nachhaltigkeit und Wertigkeit können wir alleine nicht tragen“, heißt es beim Verlag. Die Kosten für die Recherche, die Produktion, ISBN-Beschaffung, PR-Kampagnen oder öffentliche Lesungen sollen daher über Crowdpublishing reingeholt werden. Über die Plattform „Startnext“ will der Verlag bis zum 8. Mai mindestens 16.000 Euro sammeln – als Dankeschön gibt es dann das eBook, Buchpakete, Rezepte und sogar eine Lesung im eigenen Wohnzimmer oder in der Firma.

 

 

Infos: www.startnext.com/unitedstatesoffood