Auch Frau Schwarzer soll Schwarzgeld in der Schweiz geparkt haben. Auf einer Parkbank. Als Feminist der ersten Stunde bin ich immer noch in Schockstarre. Dass Uli Hoeneß, dem jetzt im März der Prozess gemacht wird, als Wurstfabrikant eine Schweinebacke war, war noch einigermaßen im Bereich des Denkbaren, aber Alice? Wer konnte auch nur in Auszügen ahnen, dass „EMMA“ immer nur eine Abkürzung war: „Erst mal meine Anlage“?

 

Volkmar-Staub_neuUnd die Schweizer? Konten die das nicht ahnen? Doch: Devisen genau was sie tun. Den Zuzug der Ausländer wollen sie begrenzen, aber doch bitte nicht den Zuzug ausländischer Konten. Da kennen sie keinerlei Rassismus. Bei den Geldern finden sie auch die schwarzen toll.

 

 

In der Schweiz sind das Entscheidende eben nicht die Industrie-Anlagen, sondern die Anlage-Industrie. Da muss die Chemie stimmen zwischen Anlegern, den Angelegenheiten und den Gelegenheiten. Wer sich die vorfahrenden Geldsäcke anschaut, weiß: Die Bahnhofstraße in Zürich ist eine Sackgasse mit beschränkter Zufahrt – Anleger frei.

 

 

„Ja, was glauben Sie eigentlich? Wir, die Meineidgenossen, könnten umzingelt von der EU nur von unserem Schocki, unserer Ovo und unseren Ricola-Kchräuterbonbons überleben? Steuerhinterziehung – wer hat‘s erfunden?“

 

 

Kann man in einem blumenumkränzten idyllischen Park in der Schweiz noch unbefangen das Schild lesen: „Bürger, schützt Eure Anlagen“? Und „Bank“ ist in der Schweiz auch kein Möbel auf das man sicht setzt, wenn die Sonne scheint, sondern eine Sonnenbank, wo man sich im Schein seiner Scheine sonnt. Die Schweiz – ein Scheinesystem!

 

 

Und wenn sich der eine oder andere Bänkster jetzt an dieser Chilli-Schote verschluckt oder sie ihm sauer aufstößt – das geht gerne auf mein Konto.

 

 

Fies-kalische Grüße

Euer Volkmar Staub