Doo-Wop-Weihnachten, Hintergrundmusik fürs Festessen und bekannte Klassiker neu aufgelegt – die chilli-Redaktion hat drei Weihnachtsalben getestet und verrät, welche Platte man am besten wann auflegt. Ein weihnachtlicher CD-Test mit Verlosung:

 

Christmas At The Movies

Cover_The-OvertonesAudrey Hepburn, die unter dem Weihnachtsbaum an ihrer Zigarette zieht, Patrick Swayze, der im Glanz der Lichterketten sein „Baby“ über das Parkett wirbelt oder Richard Gere, der sich in der Limousine den Weg durch den Schnee bahnt, um seine „Pretty Woman“ in die Arme zu schließen. So könnte es aussehen, wenn Filmklassiker auf die Weihnachtszeit treffen.

 

Wie sich das anhört, haben „The Overtones“ herausgefunden. Schließlich passen Filmmelodien und Weihnachtslieder gut zusammen, nehmen doch Klassiker wie „Breakfast bei Tiffanys“ oder „Harry & Sally“ wunderbar die Nostalgie und den Glanz der Weihnachtszeit auf.
Die fünf jungen Männer aus England, Irland und Australien übersetzen sowohl die Film- als auch die Weihnachtstitel in ihren ganz eigenen Doo Wop-R&B-Pop-Mix, mit dem sie bereits bei den Olympischen Spielen oder dem Thronjubiläum der Queen auf sich aufmerksam gemacht haben. So ist das Album eine runde Sache und den altbekannten Weihnachtsliedern – ja, noch nicht einmal „White Christmas“ fehlt hier – wird ein neuer Anstrich verpasst.

 

The Overtones
Saturday Night At The Movies
Warner Music

 

Wir verlosen 3 Exemplare: E-Mail mit dem Betreff “The Overtones” an gewinnspiel@chilli-freiburg.de

 

 

Einfach nur nett

 

Mary J Blige - A Mary Christmas_coverMit der gebündelten Kraft von 44 Grammys im Hintergrund kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. So ähnlich haben wohl Mary J. Bliges (9 Grammys) Überlegungen ausgesehen, als sie sich Produzent David Foster (16 Grammys) sowie die Sängerin Barbara Streisand (15), Marc Anthony (2) und The Clark Sisters (ebenfalls 2) für ihr Weihnachtsalbum an Bord geholt hat.

 
Auch was die Auswahl der Songs angeht, wollte Blige bei ihrer ersten Weihnachtsplatte auf Nummer sicher gehen: „Little Drummer Boy“, „Rudolph The Red-Nosed Reindeer“, „Have Yourself A Merry Little Christmas“. Klassiker, unter die sich immerhin der ein oder andere weniger bekannte Song gemischt hat. Auch wenn sich manch eine Neuheit doch als alter Hut entpuppt, wie bei „Noche de Paz“, das – wer spanisch spricht, ahnt es – lediglich das wohlbekannte „Stille Nacht“ ist.

 
Der Stil bleibt die zwölf Songs über konstant: Ruhige, getragene Soul- und Jazzmelodien, die die hervorragenden Stimmen Bliges und ihrer Sängerkollegen unterstützen. Gäbe es den Ausdruck „Easy Listening“ noch nicht, man müsste ihn für dieses Album erfinden.

 

Mary J. Blige
A Mary Christmas
Universal Music

 

Wir verlosen 2 Exemplare: E-Mail mit dem Betreff “Mary J. Blige” an gewinnspiel@chilli-freiburg.de

 

 

Abwechslungsreich

 

CD_LeonaLewisEine tolle Mischung aus Selbstgeschriebenem, Klassikern und Neuinterpretationen. Leona Lewis beweist mit ihrem ersten Weihnachtsalbum, wie abwechslungsreich eine CD zur besinnlichen Jahreszeit sein kann:

 

Klassikern, wie dem unvermeidbaren “White Christmas”, verpasst sie ihren eigenen Stempel, so dass sie fast nur noch am Text zu erkennen sind. Dazu gibt es Neukompositionen, die mit viel Glöckchengebimmel und festlichen Texten dennoch eindeutig als Weihnachtslieder zu identifizieren sind. Und dann noch ein Ave Maria, das jeglichen Popeinschlag außen vor lässt, und bei dem die Castingshowgewinnerin mit ihrer beeindruckenden Stimme einmal mehr beweist, dass ihr Sieg beim britischen “The X Faktor” voll und ganz gerechtfertigt war.

 

Leona Lewis

Christmas, with love

Sony Music