Süßer die Kassen nie klingen

Das Weihnachtsgeschäft lässt im November und Dezember die Kassen des Einzelhandels klingeln. Auch das diesjährige Weihnachtsgeschäft dürfte da keine Ausnahme machen – erwartet wird ein Umsatzplus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

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Manche Branchen, wie etwa der Spielzeughandel, dürfen sich in den letzten beiden Monaten des Jahres auf ein besonders dickes Plus freuen.

 

 

Ihr Kinderlein kommet

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80.535 (37,6 Prozent) der Freiburger sind katholisch, 51.333 (24 Prozent) evangelisch. Und wie viele davon sind an Heiligabend in der Kirche anzutreffen? Während die Erzdiözese nur eine Schätzung abgeben kann – über 35.000 Gottesdienstbesucher an den drei Weihnachtstagen –, hat die evangelische Kirche genaue Zahlen (absolut und in Prozent der Kirchenmitglieder).

 

 

Es kommt ein Markt geladen

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Wenn der Glühweindampf durch die Gassen wabert, sich Bratwurstgeruch mit Plätzchenaroma mischt und mehr französische als deutsche Worte zu hören sind, dann hat der Freiburger Weihnachtsmarkt begonnen. Los ging es vor genau 40 Jahren mit 20 überschaubaren Ständen, mittlerweile hat sich der Markt vom Rathausplatz auf die Franziskanerstraße, Unterlinden, Kartoffelmarkt und Turmstraße ausgeweitet – mit 144 Buden.

 

 

Uns ist geboren ein Kindelein

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Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das lässt sich auch an den Geburtenzahlen ablesen: Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung kommen im September mehr Kinder auf die Welt als in allen anderen Monaten. Zwar sind die Zahlen des Universitätsklinikums Freiburg nicht ganz so eindeutig, wie die Grafik zeigt, doch auch hier wird klar: Die Freiburger verbrachten 2012 die kalte Zeit des Jahres gerne zwischen den Laken.

 

 

In Freiburgs Straßen die Lichter brennen

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Herrenhuter-Sterne, Lichterketten, Schelenz-Leuchten, Christbaumkerzen – in der dunklen Jahreszeit wird Freiburg hell erleuchtet.

 

 

O Tannenbaum

 

Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaums stammt aus Freiburg. Im Heilig-Geist-Spital soll im Jahr 1419 der erste echte Weihnachtsbaum gestanden haben – zwar noch ohne Kerzen, dafür aber mit Früchten, Nüssen und Süßkram behängt. Arme und Kinder konnten sich am Neujahrstag an dem Christbaumschmuck sattessen.

 

 

Quellen: FWTM, Zierkommission Oberlinden, IG Gerberau, Interessengemeinschaft Habsburgerstraße, Statistisches Landesamt, Handelsverband Südbaden, Evangelische Kirche in Freiburg, Erzdiözese Freiburg, Universitätsklinikum Freiburg, Claudia Weingartner: Alles Mythos!