Ein Hauch von Woodstock weht über dem ZMF: Aufgrund der starken Regenfälle kann der ZMF-Besucher-Parkplatz heute nicht genutzt werden. Die Besucher, die heute Abend etwa wegen der Auftritte von Roger Cicero oder für die Perry-Robinson-Gala zum Mundenhof kommen, werden gebeten, alternativ die ausgeschilderten P+R Parkplätze an der Munzinger Straße und die VAG Bus-Sonderlinie zum Festivalgelände zu nutzen. Apropos Perry Robinson: Der Althippie mit den meisterhaften Klarinettenkünsten hat dem chilli im Vorfeld seines Auftritts ein Exklusiv-Interview gegeben. Das finden Sie auch hier:

 

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Doch zunächst noch einmal zur Parkplatzsituation: Bei der Firma MSC, dem Dehner Garten-Center und Braun SB Möbel stehen den ZMF-Besuchern neben dem P+R Parkplatz der VAG an der Endhaltestelle der Linie 3 weitere P+R Parkplätze in der Munzinger Straße zur Verfügung. Die Shuttlebusse fahren zwischen 18.00 und 2.00 Uhr mindestens im 15-Minuten-Takt. Wer vom Festivalgelände um 0.05 Uhr zurückfährt, erreicht den letzten Stadtbahnanschluss der Linie 5 am Maria-von-Rudloff-Platz. Weitere feste Abfahrtszeiten der Shuttlebusse vom Festivalgelände Richtung Stadt sind um 1.00 Uhr und 2.00 Uhr. Diese Busse fahren über den Maria-von-Rudloff-Platz in die Stadtmitte.

 

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Und jetzt zu Perry: Dass der Mann mit den wilden Klamotten ein Klarinettist von Weltruhm ist, wissen nur Eingeweihte: Perry Robinson ist beim ZMF Stammgast. Zum 24. Mal wird er heuer dabei sein und wieder Tag für Tag und Nacht für Nacht um die Zelte schleichen. Am 22. Juli bekommt er anlässlich seines 75. Geburtstages, den er bereits im vergangenen Jahr feierte, sogar eine eigene Galanacht. chilli-Redakteur Felix Holm hat ihn in seiner Wohnung in New Jersey angerufen.

 

chilli: Herr Robinson, warum lieben Sie das ZMF so sehr?

Robinson: Oh! Weil es mich an die 60er erinnert, als ich noch ein Hippie war! Genaugenommen bin ich immer noch ein Hippie. Aber damals war es fantastisch, das ZMF war der wahrgewordene Hippietraum: Die Leute, die dort arbeiten und die dort auftreten, wohnen hinter der Bühne in Zelten und Wohnwägen zusammen. Es ist wie eine große Kommune. Das liebe ich an diesem Festival so sehr! Und deswegen ist es auch ein so wichtiger Teil meines Lebens geworden.

 

chilli: Sie werden in Freiburg auch als „Geist des ZMF“ bezeichnet. Warum?

Robinson: Ja, so haben sie mich vor Jahren hier genannt: „The Geist“. (lacht) Wahrscheinlich, weil ich immer da war, aber keiner so recht wusste, wer ich bin. Und weil ich oft die ganze Nacht wach war und viel mit den Arbeitern und den Künstlern rumgehangen bin und jeden gekannt habe. Es gibt aus diesen frühen Tagen viele Geschichten über mich. Ich sagte ja schon: Es waren Hippiezeiten.

 

chilli: Dieses Jahr bekommen Sie eine eigene Ehrennacht. Was darf man da von Ihnen erwarten?

Robinson: Mein altes Quartett wird wieder zusammen kommen. Wir haben seit 1996 nicht mehr gemeinsam auf der Bühne gestanden. Außerdem werden viele Freunde und auch Familienmitglieder aus den Staaten kommen. Ich freue mich drauf.

 

 

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