Am 21. März 1960 wurden in Südafrika 69 friedlich demonstrierende Menschen von Polizisten mit Gewehren ermordet. Sie hatten mehr Rechte für die schwarzafrikanische Bevölkerung gefordert. Sechs Jahre später erklärten die Vereinten Nationen diesen Tag zum Welttag gegen Rassismus. Seit 1979 finden in dieser Zeit jährlich auch die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt, die auch in Freiburg nicht zu kurz kommen.

 

Vom 14. bis 31. März gibt es jede Menge Angebote, sich über Rassismus zu informieren. Organisiert werden diese von der Zeitschrift izw3 (Informationszentrum Dritte Welt) und dem Netzwerk für kritische Bildungsarbeit respect!.

 

djeli99-(1-von-1)

 

 

Zum Auftakt hält der Journalist Bernard Schmid am Samstag, 14. März um 19 Uhr 30 im White Rabbit am Siegesdenkmal einen Vortrag über die Anschläge auf Charlie Hebdo und den Umgang mit Rassismus und Antisemitismus in Frankreich.

 
Am Internationalen Tag gegen Rassismus, dem 21. März, spielt der SC Freiburg gegen Augsburg und zeigt den Tribünen eine Überraschungsaktion gegen Rassismus.

 
Am Nachmittag gibt es von 16 bis 19 Uhr im Alten Wiehrebahnhof einen Workshop unter dem Titel „Was hat Rassismus mit mir zu tun“? Abends findet ab 21 Uhr im ArTik eine Party mit Musik einer Roma-Band statt.

 
Außerdem werden Filme und Theaterstücke sowie Stadtführungen und Konzerte angeboten. Zum Beispiel eine Stadtrundfahrt am 20. März mit dem Rad. Sie startet um 14 Uhr 30 in der Rempartsraße an der Uni Freiburg und führt an Orte der Freiburger NS-Geschichte vorbei. Dabei werden Stationen im Leben der Juden in Freiburg behandelt.

 

Mehr Infos und das ganze Programm gibt’s unter: www.respect-freiburg.net