Sie sind zwei Zugpferde des Freiburger Messegeschäfts, die Gebäude.Energie.Technik (GETEC) und die IMMO. Die GETEC startet am 12. April in ihr sechstes Jahr, die IMMO einen Tag später. Die veranstaltende Freiburg Wirtschaft, Tourismus und Messe GmbH (FWTM) rechnet insgesamt mit knapp 20.000 Besuchern.

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„Wenn die Aussteller hier keine guten Geschäfte machen würden, dann würden sie nicht immer wieder kommen“, sagt GETEC-Projektleiterin Sabine Zimmer-König. Zudem lässt sich der Gesetzgeber bei den Erneuerbaren Energien oder bei Förderprogrammen für die energetische Sanierung ständig etwas Neues einfallen, was die Branche in Bewegung – und die Magnetwirkung der GETEC hochhält. Das Publikum ist kein bloß Flanierendes. „Wir haben fast nur direkt an Themen Interessierte hier, beim Marktplatz Energieberatung hatten wir zu diesem Zeitpunkt übrigens noch nie so viele Anmeldungen wie in diesem Jahr“, sagt die Projektleiterin.

Angefangen hatte die GETEC mit 140 Ausstellern, heuer sind es mehr als 200. Viele von ihnen sind Stammgäste, viele werden in Freiburg auf insgesamt 10.000 Quadratmetern Fläche ihre jüngsten technischen Innovationen präsentieren: So zeigt etwa die ÖkoFEN Heiztechnik GmbH mit Pellematic Smart eine Pelletsheizung mit integrierter Solarnutzung, die im Vergleich zu herkömmlichen Pelletsheizungen 50 Prozent der Heizkosten einsparen soll. Die Schweizer Pavatex SA will mit dem Pavawall-Bloc ihren jüngsten Wärmespeicher-Dämmblock vorstellen.

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Die Aussteller kommen aus dem halben Bundesgebiet, aber auch Österreicher, Luxemburger und Italiener zieht es nach Freiburg. Die GETEC wendet sich sowohl an Private als auch ans Fachpublikum. Rund 70 Prozent der erhofften 12.000 Besucher kommen aus Freiburg und der Region, der Rest nimmt weitere Anfahrten auf sich. Im Konzerthaus gibt es parallel vom 10. bis 12. April den Kongress „Energieautonome Kommune“, der auch einen Abstecher an die Messe machen wird. In Kooperation mit der IHK Südlicher Oberrhein gibt es zudem eine deutsch-französische Kooperationsbörse. Ein ganz zentrales Thema ist die Kraft-Wärme-Kopplung, etwa auch das neue Projekt Kraftwerk Wiehre. Während die GETEC eher was für Hausbesitzer und Häuslebauer ist, ist die Immobilienmesse etwas für noch Suchende.

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Die sechste Ausgabe der IMMO – die Baubürgermeister Martin Haag am Samstag um 10.30 Uhr eröffnet – bringt wieder Projektentwickler und Bauträger, Finanzdienstleister und Makler, Rechtsanwälte und Gutachter, Hausverwalter und Versicherer, Umzugsfirmen und Fachbuchhandlungen, Einrichter oder auch das städtische Planungsamt zusammen. Rund 90 Aussteller zeigen ihr Angebot auf 2600 Quadratmetern. „Wir sind für den Endverbraucher die größte Immobilienmesse in Baden-Württemberg. Alles, was hier in der Region Rang und Namen hat, haben wir da“, sagt Projektleiter Thomas Veser. Die große Mehrheit ist Stammgast und kommt aus dem Großraum Freiburg. Aber auch aus Karlsruhe und Lörrach kommen Unternehmen. Die weiteste Anreise nimmt der Bauherren-Schutzbund in Kauf, der aus der großen Hauptstadt in die kleine südbadische Hauptstadt fährt.

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Nirgendwo sonst in Südbaden haben Kaufwillige ein so breites Portfolio und ein thematisch so aufgefächertes Vortragsprogramm. Veser rechnet daher mit erneut 7500 Besuchern: „Und die kommen nicht hierher, um sich Hausmodelle anzuschauen, sondern interessieren sich konkret für den Kauf und alle damit verbundenen Dienstleistungen.“ Das ist auch für die Immobilienanbieter eine Menge, die sich sonst kaum erreichen lässt. Gestartet war die IMMO vor fünf Jahren mit rund 6000 Interessierten. Viel mehr Aussteller und viel mehr Publikum würde die IMMO gar nicht mehr aufnehmen können. Nach der Premiere im Vorjahr wird es auch heuer wieder einen Stadtbau-Talk geben.

GETEC
12. bis 14. April, Hallen 2+3, Zentralfoyer, Boulevard, Eintritt 9 Euro
www.getec-freiburg.de

IMMO
13. und 14. April, Halle 1, 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei
www.immo-messe.freiburg.de

Text: Lars Bargmann / Fotos: hoto-K – Fotolia, Montage: Solar Promotion GmbH / FWTM / Solar Promotion GmbH