Hat uns doch unlängst die interne Ermittlung zur Hilfe gerufen. Es geht mal wieder um Verbrechen in den eigenen Reihen. Der Fall: Die Gewerkschaft der Polizei versucht musikalisch, um Verständnis für den Beruf der Polizei zu werben. Wer unsere Arbeit kennt, weiß, dass wir sowohl bei der Gewerkschaft als auch bei der Polizei schon mehrfach ermitteln mussten. Und jetzt das: Die Gewerkschaft der Polizei rappt. Diese Kombination ist schon im Ansatz unentschuldbar. Und wohl deshalb wird die Entschuldigung bereits im Titel versucht: „Auch nur ein Mensch.“ Doch genau damit lässt sich eben nichts entschuldigen, es sind ja gerade die Menschen, die häufig Probleme machen.

sauntdrekpolizei

 

Die verkehrte Sicht der Dinge zeigt sich auch in den Zeilen:
„Sie werden gerufen, sind da, immer zum Einsatz bereit / so jagt ein Auftrag den nächsten, sie haben kaum private Freizeit.“

 

Wir erinnern uns: Rap war eigentlich eine Kunstform aus marginalisierten US-amerikanischen Wohnvierteln. Und dann beschweren sich im deutschen Rap Beamte über zu wenig Freizeit …

 

„Die Musik ist zu laut und sie können das verstehen,/ weil auch Beamte in der Freizeit gerne mal auf Partys gehen.“

 

Mal abgesehen davon, dass die Beamten also doch Freizeit haben, ist es ein Allgemeinplatz, das Polizisten eben nicht gern auf Partys gehen. So wie wir.

 

Also Liebe Kollegen, Macht das was Ihr richtig könnt: Lasst lieber die Handschellen klicken als die Maus auf diesem Song.

 

Ihre Geschmackspolizei
Benno Burgey & Ralf WelterothIhre Geschmackspolizei

 

 

Sounddreck zum Nachlesen:

 

Sounddreck zur Abwahl
http://chilli-freiburg.de/02-freiburg/freiburger-geschmackspolizei-der-sounddreck-zur-abwahl/
Sounddreck zur SPD
http://chilli-freiburg.de/kultur-chilli/der-sounddreck-zur-spd/
Sounddreck zum Bund
http://chilli-freiburg.de/02-freiburg/freiburger-geschmackspolizeider-sounddreck-zum-bund/