Vienna Calling: Auslandseinsatz in Österreich. Zuerst am Grab vom Falco a paar Tränen verdrückt, nebenan liegt Beethoven, die taube Nuss. Franz Schubert geht’s auch nicht mehr so gut – er liegt eins weiter. „Auf dem Zentralfriedhof is Stimmung wias a Lebtag no nid wor, weil alle Doden faiern haid seine erschten hundert Johr“ sang dereinst der gute Wolferl Ambroß. Wien ist eine Reise wert, aber musikalisch ist nicht alles genießbar. Falco ist das eine, das andere sind a solcherte Problemmusiker wie der Andreas Gabalier, selbsternannter Volks-Rock’n’Roller, der so weit weg von Rock’n’Roll ist wie Austria Wien von der Champions League. Im Song „Biker“ heißt´s:

 

„touren-, renn-und harleyfahrer / herz haben wir ein gesundes / italiener deutsche und japaner grüßen tun wir uns / und dass mit der sozia geknuspert wird ist gewiss, / aber nur so fern sie nicht verwantd mit einem ist“


Die Geschmackspolizei: Benno Burgey & Ralf Welteroth

 

Reimt sich wie Arsch auf Friedrich, warnt aber immerhin vor Inzucht. Christina Stürmer ist ein zweites Problemkind. Sie lungert gern in den deutschen Charts rum, was das Ganze noch gefährlicher macht. Wikipedia meint: „Die Texte … greifen Themen wie Liebe und Partnerschaft, Alkohol und Drogen sowie das Verhältnis zu Autoritäten, Gewalt, Krieg und Frieden und auch Philosophisches wie Vergänglichkeit, Tod und ewiges Leben auf. Stürmer gibt sich als ‚Mädchen von nebenan‘, das nicht abgehoben ist, sondern lebensfrohe, ausgelassene Natürlichkeit demonstriert.“

 

So a Schaaß! Da bleibt uns nur – um es mit dem famosen Georg Kreisler zu sagen, „Tauben vergiften im Park“.

 

Servus und Baba
Benno Burgey & Ralf Welteroth
Ihre Geschmackspolizei