Das Zentralorgan aller Pyromanen, Feuerteufel und Brandlöscher, „Das Feuerwehrmagazin“, hatte gerufen, vielmehr aufgerufen zum großen Feuerwehrsongwettstreit um „die offizielle Feuerwehrhymne“. Das rief wiederum viele auf den Plan: Musiker, Nichtmusiker, Sänger, Möchtegernsänger, ganze Gruppen brandschatzender Musikanten und nicht zuletzt dann auch notgedrungen uns.

 

„Tatütata, eins ist doch klar, unsre Feuerwehr, die ist für alle, tatütata, gibt’s auch Gefahr, wir sind stets bereit das ganze Jahr“, oder „Wenn in der Nacht der Melder geht, für uns ist keine Zeit zu spät, denn das ist ständig unsre Pflicht, da fragen wir den Willen nicht.“ So klingt das dann bei Shower of Sparks, den „Gewinnern“ dieses Spiels mit dem Feuer. Verloren hat, wie fast immer bei solchen Wettbewerben, der gute Geschmack.

Feuer & Flamme,  für die Geschmackspolizei Freiburg

 

Unzählige weitere Brandherde gab es im Teilnehmerfeld, so zum Beipiel Florian FeuRex mit „Atemschutz in der Nacht”(genau, Helene F. lässt grüßen), „112” von plasmat oder „Wir sind Kameraden von Andreas Fulterer aus Südtirol – unsere italienischen Kollegen sind informiert.

 

Das Feuerwehrmagazin an sich ist durchaus zu empfehlen. In der aktuellen Nummer findet man zum Beispiel einen interessanten Artikel zum Thema „Leichtschaum – das unterschätzte Löschmittel“ sowie nützliche Einsatztipps. Gute Musik sucht man hier allerdings vergeblich.

 

Feuer & Flamme,
für die Geschmackspolizei Freiburg
Ralf Welteroth