chilli-Trendchecker Felix Holm hat einen neuen Trend entdeckt: auch als Mann mal den Schreibtisch gegen den Wickeltisch tauschen und sich in die Elternzeit verabschieden. Und da das Trendpotenzial von Wickeltischen nun einmal begrenzt ist, beobachtet in diesem Monat chillistin Tanja Bruckert, was angesagt ist. Und die hat einen Trend ausgemacht, der dem männlichen Kollegen sicher entgangen wäre:

IN: Heiss in Uniform.

 

Heiss im Uniform
In New York ist er legendär: der „Calendar of Heroes“ des New York City Fire Departments. Für einen guten Zweck ziehen dafür jedes Jahr 13 Feuerwehrmänner blank. Zum 150. Geburtstag ihrer Wache zeigen sich nun auch die Männer der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen brandheiß: mit rußbeschmiertem Oberkörper, beschwingt an der Poledance-Stange oder ganz männlich mit Kettensäge und Axt. Das kommt so gut an, dass die Feuerwehr im Schwarzwälder St. Georgen auf ihrer Website darauf hinweisen muss: „Sie sind bei der falschen Feuerwehr …“ Heiße Männer, die in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahren: definitiv IN.

OUT: Teurer ins Umland.

 

Teuer ins Umland
Gute Nachricht für Nachtschwärmer: Ab dem 19. Dezember fahren die Freiburger Straßenbahnen am Wochenende die ganze Nacht durch im Halb-Stunden-Takt. Und sogar die bisher vernachlässigten Stadtteile Haslach und Mooswald werden angeschlossen. Eigentlich IN. Jedoch nicht für Partygänger aus Günterstal, Ebnet, Hochdorf, Lehen, Opfingen oder Kappel. In die Freiburger Stadtteile ohne Straßenbahnanschluss geht es von den Endhaltestellen aus mit Bus oder Taxi – und das kostet noch einmal vier Euro zusätzlich. Statt wie bisher 2,50 Euro zahlen diese Freiburger nun 6,20 Euro. OUT.

 

Text: Tanja Bruckert / Fotos: © S.K.U.B. Fotostudio, VAG Freiburg