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KULTUR

 

chilli-Tipp: Swinglegenden

11. April 2012
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Mit Freunden

Man soll die Feste bekanntlich feiern wie sie fallen. Nachdem Max Greger mit Freunden und Fans in diesem Jahr seinen 85. auf der Bühne beging, steht 2012 der nächste runde Geburtstag auf dem Tourneeplan der „Swing Legenden“. Hugo Strasser ist mit seinen 90 Jahren der älteste im Trio mit Max Greger und Paul Kuhn.
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Filmkritik des Tages:
London Boulevard – mit Gewinnspiel

11. April 2012
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Coolness ist nicht alles

Mit einem Thriller zu debütieren, der im Verbrechermilieu angesiedelt ist, erschien für William Monahan naheliegend: Schließlich erhielt der Amerikaner seinen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch für den Mafiafilm “Departed – Unter Feinden”. Auch in “London Boulevard” (2010), der nun auf DVD und Blu-ray Disc erscheint, flirtet Monahan heftig mit dem Film noir, bedingt schon durch Ken Bruens rabenschwarze Romanvorlage.
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Leiden & Hoffen mit Harry Hole – Der Wahl-Waldkircher Günther Frauenlob ist Nesbø-Übersetzer

10. April 2012
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Die Thriller von Jo Nesbø werden von Kennern des Genres sehr geschätzt, denn sie gehören zu den spannendsten Büchern, welche die skandinavische Krimi-Literatur derzeit zu bieten hat. Dass fast jeder neue Nesbø auf den Bestseller-Listen landet, liegt einerseits an dem Autor aus Oslo, andererseits an dessen Übersetzer. Und der lebt im südbadischen Waldkirch: Günther Frauenlob.
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Filmkritik des Tages Das kleine Zimmer

10. April 2012
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Das verweigerte Leben

Marc (Eric Caravaca) bringt seinen verwitweten, herzkranken Vater (Michel Bouquet) ins Altersheim. Er wird aus beruflichen Gründen nach Amerika auszuwandern, da muss es schnell gehen. Doch der störrische Edmond will zurück in seine Wohnung, zurück zu den Pflanzen, zu den Erinnerungsfotos und zur geliebten klassischen Musik. Das lässt er auch Rose (Florence Loiret-Caille) spüren: die junge Krankenschwester, die ihn betreut. Nach und nach weicht die anfängliche Abneigung einer stillen Liebe über die Generationen hinweg. “Das kleine Zimmer” (2010), der Debütfilm der Schweizer Autorenregisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, lebt von leisem Humor und den wunderbar schlicht spielenden Hauptdarstellern. Das Drama, das nun auf DVD erscheint, wurde mit dem Schweizer Filmpreis gekürt und für den Auslandsoscar vorgeschlagen. Eine gute Wahl.
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Design am Oberrhein – Formen im Fluss

09. April 2012
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Eine Gegend, die für hohe Gastronomie, guten Wein und spürbare Lebensqualität steht – das würden wahrscheinlich die meisten Befragten antworten, angesprochen auf die Region am Oberrhein, jenem Distrikt im Dreiländereck zwischen Karlsruhe, Strasbourg, Offenburg, Freiburg und Basel. Aber eine Hochburg des Designs? Wohl kaum! Das soll sich ändern. Das wird sich ändern. Davon ist Björn Barg überzeugt. Dafür hat der Freiburger Verleger wichtige Weichen gestellt. Barg ist Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins „Artforum3“, einer Kultur- und Medieninitiative, die sich für die Förderung und Vernetzung europäischer Kunst und Kultur starkmacht. Aus diesem Arbeitskreis entstand 2011 das von der Europäischen Union (EU) geförderte trinationale Vernetzungsprojekt „Design am Oberrhein“.
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Filmkritik des Tages: Four Rooms

09. April 2012
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Die lange Nacht des Pagen

Der Page Ted wird von den vier Regisseuren in die längste Silvesternacht seines Lebens geschickt. Tim Roth spielt den bemitleidenswerten Sonderling, eine Rolle, die ihm auf dem Leib geschrieben scheint. War sie aber nicht, eigentlich sollte sie Steve Buscemi spielen. Der aber lehnte aus “Imagegründen”, wie er sagte, ab. Pech für ihn, gut für Roth, der sich an der Seite von einer ganzen Riege Stars spielend behauptet. Madonna und Valeria Golino sind als Hexen dabei, Antonio Banderas als feuriger Ehemann und liebenswerter Vater, Bruce Willis als abgehalfterter Schauspieler, und Quentin Tarantino inszenierte sich selbst als Wettsüchtiger.
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chilli-Tipp: 10 Jahre Catch A Fire

08. April 2012
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Indoor-Festival am Ostersonntag

„Wir haben vor zehn Jahren ein Kind in die Welt gesetzt, das von Jahr zu Jahr fetter wird, mehr Freunde hinzugewinnt, andere Menschen glücklich und seine Eltern doch mächtig stolz macht. Angefangen hat alles mit einer Idee für eine kleine Party mit befreundeten Künstlern, und mittlerweile ist Catch A Fire wirklich jedem ein Begriff und gehört zu den größten Indoor-Festivals Deutschlands.“
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Filmkritik des Tages:
The Lady – Ein geteiltes Herz

08. April 2012
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Dem Leben enthoben

Manchmal ändern sich die Zeiten wirklich: Kurz vor Ende der Dreharbeiten von “The Lady – Ein geteiltes Herz” wurde der Hausarrest der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi aufgehoben. Überraschend hatte sich die Militärführung des südostasiatischen Staates Myanmar, ehemals Birma, zu vorsichtigen politischen Reformen durchgerungen. Der französische Regisseur Luc Besson (“Nikita”, “Léon – Der Profi”, “Das fünfte Element”) versuchte sich an einer filmischen Biografie der Menschenrechtlerin, die insgesamt 15 Jahre lang unter Hausarrest stand. Sein Film ist allerdings mehr Heiligenbild denn differenziertes Porträt.
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Star-Interview der Woche: Götz Otto

07. April 2012



Ein Finne hatte das Sagen, und das merkt man: “Iron Sky” (Kinostart: 5. April) ist eine Nazi-Persiflage, die sich ein deutscher Regisseur wahrscheinlich nicht getraut hätte. Da aber alles auf das Kommando von Timo Vuorensola hörte, darf nun herzlich gelacht werden. Über Nazis – was man hierzulande nicht so gerne macht. Das weiß auch Götz Otto: Der 44-jährige Schauspieler spielt eine der Hauptrollen: den unheimlich bösen Nazi-Offizier Klaus Adler. Mit Bösewichtern kennt sich Götz Otto zwar aus, er war immerhin schon Bond-Gegenspieler in “Der Morgen stirbt nie”, aber einen Nazi als Karikatur zu spielen – das bereitete ihm doch hin und wieder Bauchschmerzen. Andreas Fischer hat sich mit dem Schauspieler unterhalten.
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Filmkritik des Tages:
Und wenn wir alle zusammenziehen?

07. April 2012
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Die grandiosen Fünf

“Und wenn wir alle zusammenziehen?” – Die Filmidee wird schon im Titel erklärt. Es gibt gute Gründe, im Alter zusammenzuziehen, auch wenn man sich das Leben alleine leisten könnte. Fünf Menschen finden sich in der Tragikomödie unter einem Dach ein, gespielt unter anderem von Pierre Richard, Geraldine Chaplin und Jane Fonda. Regisseur Stéphane Robelin beleuchtet die Schwierigkeiten und enthüllt außerdem einige Kleinigkeiten.
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