Eine Theke, ein Kühlschrank mit Bier und Cola, hinten an der Wand ein Kicker, an der Decke ein Beamer und unten im Keller reichlich Platz zum Schaffen. Vieles hier ist noch provisorisch. Anfang März hat das Freiburger Fanprojekt die Arbeit aufgenommen und seine Räumlichkeiten an der Schwarzwaldstraße bezogen. Das Stadion des Sportclubs ist nur ein paar hundert Meter entfernt. Am Tisch sitzen Marius, 22, und Daniel, 23, von der Anfang des Jahres neu formierten Ultra-Gruppierung Corrillo. Beide sind zugleich auch Mitglied beim SC. Neben ihnen sitzt der hauptamtliche Sozialarbeiter Dirk Grießbaum, Teamleiter des Projektträgers, des Freiburger Jugendhilfswerks. Das neue Fanprojekt, das nicht nur für die Ultras, sondern für alle Anhänger des neuen Euro-League-Teilnehmers da ist, wird jährlich mit 180.000 Euro finanziert. Je ein Drittel übernehmen das Land Baden-Württemberg, das Freiburger Rathaus und der Deutsche Fußballbund mit dem Ligaverband DFL. Was es bringen kann, muss sich erst noch zeigen.
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