Der Beginn des Ersten Weltkriegs jährt sich zum 100. Mal. Im Dreiländereck nehmen das einige Museen als Anlass, verschiedene Aspekte des Kriegs zu betrachten. Hier eine Auswahl:

 

Krieg spielen. Kunst und Propaganda vor dem Ersten Weltkrieg

Museum LA 8, Baden-Baden – bis 1. März 2015

 

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Militarismus im Kinderzimmer: Schon bevor der Erste Weltkrieg begann, waren Kinderspiele oft Kriegsspiele. Mit Schiffs-, Festungs- und Burgebausätzen etablierte sich ein eigener Markt kriegsbezogener Spielsachen.

 

Doch auch in anderen Alltagsgegenständen und mit Bildern sollen in der Ausstellung des Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts die Widersprüche der Zeit vor 1914 gezeigt werden: technologischer Fortschritt und obrigkeitsstaatliche Repression in einer Zeit des Wirtschaftsbooms.

 

Historische Fotografien zeigen idyllisch anmutende Städte und behagliche Wohnungen. Begeistert werden Flugzeuge und mobile Röntgenapparate bewundert – technische Neuheiten, die schon bald zu brutalem Einsatz kommen sollten. Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs.

 

Info: www.la8.de

 

14/18 – Die Schweiz und der große Krieg

Historisches Museum, Basel – bis 15. Februar 2015

 

 

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Das Museum für Geschichte zeigt als erste Station die Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg, die in sieben Schweizer Museen zu Gast sein wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen vor allem die gesellschaftlichen Aspekte des Kriegs.

 

In Basel wird der Fokus zudem verstärkt auf die Grenzstadt gelegt, die als Industriestadt besonders stark von den Auswirkungen des Kriegs betroffen war.

 

Info: www.hbm.ch

 

 

Riss durchs Leben

Museum am Lindenplatz, Weil am Rhein – 12.10.14 bis 17.5.15

 

 

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Eine neue Sonderausstellung im Museum am Lindenplatz beschäftigt sich mit dem Kriegsalltag in Weil von 1914 bis 1918. Fotografien aus der Zeit und Zeitzeugenberichte zeigen, wie der Alltag in der Stadt damals aussah.

 

Das Begleitprogramm gestalten etwa die Kräuterpädagogin Sigrun Hecker (24.10. und 29.3.15) und die Kuratorin Anita Fuchs (15.11.).

 

Info: www.museen-weil-am-rhein.de

 
 Bilder: Thomas Viering, Anita Fuchs, Schweizerisches Bundesarchiv