A story backwards told

Jemand hat sich in seiner Studierstube erschossen, vor sich ein halbvolles Glas Wein und ein aufgeschlagenes Buch. Was geblieben ist, sind die Briefe, anhand derer sich ein namenloser „Herausgeber“ auf die Suche macht. Auf die Suche danach, was den Verstorbenen wohl umgetrieben hat.

Die Leiden des jungen Werther

 

Regisseur Thom Luz rollt in einer kreativen Neuinszenierung den Goethe-Klassiker „Die Leiden des jungen Werther“ von hinten auf, beginnend mit Werthers Tod. Das Stück beginnt mit dem letzten Satz über die Beerdigung, „Kein Geistlicher hat ihn begleitet“ und endet mit Werthers erstem Satz aus dem ersten Brief: „Wie froh bin ich, dass ich weg bin.“

Das Leben des Werther wird aus Nachlässen, Textfragmenten und musiktheatralen Umkreisungen rekonstruiert. Die vielschichtige Theaterpartitur will den Kern eines Menschen und seine Konflikte aufzeigen.

Theater Basel
Dienstag, 23. April, 20 Uhr
Karten-Infos:
0761/496-8888
www.theater-basel.ch

Foto: Simon Hallström